Videoboden aus Glas sorgt bei Basketball-WM für sporthistorischen Moment und setzt neue Maßstäbe

Stein a.d. Traun/Madrid, 26.07.23 - Vom 21. bis 23. Juli erlebte Madrid eine Weltpremiere, die die Sportwelt nachhaltig verändern wird. Bei der FIBA U19-Basketball-WM der Frauen wurden die Spiele ab dem Viertelfinale nicht mehr wie gewohnt auf Parkett, sondern auf dem ASB GlassFloor, einem Hightech-Videosportboden aus Glas, ausgetragen. In Verbindung mit der eigens dafür entwickelten Applikation „GlassCourt OS“ zeigte das mittelständische deutsche Unternehmen ASB GlassFloor eine neue Dimension in der Darstellung eines Sportevents. Im Kampf um Olympia-Relevanz und die nächsten Generationen von Sport-Fans eröffnet die neue Technologie vielen Sportarten die Chance, sich für die Zukunft zu positionieren. Die Spielerinnen, Fans und FIBA waren begeistert.

picture2 FIBA MEDIA

Einen Glasboden als gleichberechtigte Spielfläche neben Parkett zu etablieren, ist für die Basketball-Welt nichts Geringeres als eine Revolution. FIBA-Generalsekretär Andreas Zagklis wusste daher bei der offiziellen FIBA-Vorstellung des ASB GlassFloor die Bedeutung des Momentes gut einzuschätzen. „Heute ist ein stolzer Tag für den Internationalen Basketballverband und für FIBA, der möglicherweise auch die Geschichte unseres Sports in gewissem Maße verändert hat. Basketball wurde im Grunde genommen seit seiner Erfindung 1891 durch James Naismith auf Holz gespielt. Daher ist uns der Schritt weg vom heiligen Holz nicht leichtgefallen. Diese Tage haben vielleicht die Geschichte des Unternehmens verändert, aber vielleicht auch im gewissen Maße die Geschichte unseres Sports. Dieser Moment ist historisch.“

Ähnlich sieht das Jorge Garbajosa, Präsident der FIBA Europe: „Ich habe das Gefühl, dass sich der Basketball verändert. Ich meine, seit diesem Turnier wird der Basketball anders sein. Ich würde sogar sagen, dass der Hallensport anders sein wird. Die Ligen, internationalen Wettbewerbe und Turniere mit Nationalmannschaften werden sicher in einigen Jahren auf diesem äußerst attraktiven Glasboden stattfinden.“

„Vielleicht ist da etwas magisches im Boden“

Möglich gemacht hat das Christof Babinsky, Managing Director von ASB GlassFloor, dem Zagklis persönlich dankte. „ASB GlassFloor hat nicht nur sein hohes technologisches Knowhow demonstriert, sondern gezeigt, dass sie sich auch um den sportlichen Wettkampf kümmern.“ Ein Punkt, der dem 37-jährigen Babinsky besonders wichtig ist. „Bei allem, was wir tun, steht die Sicherheit und Wahrnehmung der SportlerInnen im Mittelpunkt unseres Handelns.“

Das Fazit der Hauptprotagonisten fiel ausnahmslos positiv aus. „Ich werde meinen Verein bitten müssen, immer auf diesem Glasboden zu spielen. Als ich auf die Knie gefallen bin, hat es seltsamerweise nicht so weh getan wie sonst. Vielleicht ist da etwas Magisches im Boden und auch das Design und die Animationen waren wirklich cool“, schwärmte die französische Star-Spielern Leila Lacan.

Bereits vor rund einem Jahr hatte FIBA die Verwendung von LED-Glasböden bei Wettbewerben der Stufe 1 genehmigt. Nun ließ der Basketball-Weltverband Taten folgen und nach den Tagen von Madrid steht fest, dass weitere Basketball-Events folgen werden. Wir wollen und planen bereits die zukünftige Implementierung dieser Technologie“, sagte Zagklis. Babinsky sieht dies ähnlich. „Wir sind zum Basketball gekommen, um zu bleiben.“ Verständlich, denn was ASB GlassFloor vor den Augen der Weltöffentlichkeit im WiZink Center, der Heimspielstätte der Basketballer von Real Madrid, präsentierte, war atemberaubend.

Datenverarbeitung in Echtzeit eröffnet neue Dimensionen im Sport

“GlassCourt OS” ist eine interaktive Softwarelösung, die entwickelt wurde, um nahtlos Daten von verschiedenen Drittanbietern zu integrieren, darunter Spieler- und Ball-Trackingsystemen, Sport- und Gesundheitsdatenplattformen und Trainings-Applikationen. Die Software fungiert als zentraler Hub, der in der Lage ist, Echtzeitdaten zu verarbeiten und sie in visuell beeindruckenden und informativen Grafiken darzustellen, die direkt auf dem Glas-Sportboden gezeigt werden. “GlassCourt OS” integriert und synchronisiert nahtlos den ASB GlassFloor mit LED-Tafeln und Videowürfeln und bietet Echtzeit- und kontextbezogene Einblendungen, die Zuschauer, Athleten oder Trainer informieren. Das Ergebnis ist ein beispielloses Maß an Engagement und Mehrwert für Sportler, Vereine, Verbände, Sponsoren und, am wichtigsten, Fans.

„In den nächsten Monaten und Jahren werden wir an der Infrastruktur arbeiten, um neue Werbemethoden zu integrieren, die Momente der SportlerInnen mit großen Effekten für Fans und Zuschauer verbinden, um mehr Einnahmen für diese Veranstaltungen zu erzielen“, sagt Babinsky.
  
Dem Marketing eröffnet das Zusammenspiel von „GlassCourt OS“ und dem ASB GlassFloor vollkommen neue Möglichkeiten. Die Platzierung von Sponsoren kann dynamisch geändert werden, interaktive Halbzeitshows können das Engagement der Fans steigern und erweiterte Realität kann virale Momente schaffen. “GlassCourt OS" sorgt dafür, dass Sponsoren und Werbetreibende eine beispiellose Sichtbarkeit genießen und die Aufmerksamkeit sowohl der Live-Zuschauer als auch der Fernsehzuschauer auf sich ziehen.

Neue Trainingsmöglichkeiten durch digitale Innovation

Die im Spiel gezeigte Interaktion durch die ASB GlassFloor-Technologie bei der FIBA U19 WWC war nur ein Bruchteil dessen, was der Glasboden bietet. Mit Echtzeit-Positionsdaten, die in das Spielfeld integriert sind, können Trainer sofortiges Feedback geben, zum Beispiel zur Öffnung oder Schließung von Passwegen, wodurch die Effizienz des Basketballtrainings verbessert und die Lernkurve der Spieler beschleunigt werden kann.

Doch bei aller Innovation standen in Madrid stets die SportlerInnen im Mittelpunkt. Aufgrund seiner Elastizität und Beschaffenheit u.a. durch die auf der Glasoberfläche eingebrannten Keramikpunkte bietet er für die Gesundheit des Sportlers perfekte Voraussetzungen. Auch die Verletzungsgefahr durch Brandreibung nach einem Sturz ist wesentlich geringer, was den ASB GlassFloor auch zu einem perfekten Untergrund für RollstuhlfahrerInnen macht.

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