April, April

Kein Aprilscherz, sondern ein hartnäckiges Klischee ist, dass die Deutschen Gartenzwerge lieben. Wie so oft bei Klischees ist auch immer etwas dran (da reicht manchmal der Blick in Nachbarsgarten). Bleibt die Frage, ob die Gartenzwerge in Deutschland schon von dem großen Gartentrend gehört haben. Und was hält der kleine Zwerg eigentlich von Social Media?

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Rote Mütze, weißer Vollbart, grüne Schürze, Gießkanne in der Hand – mit den ersten beiden Eigenschaften erinnert er zwar an den Weihnachtsmann, zeigt aber mit seinen Utensilien deutlich wo er hingehört: in den Garten. Unser fiktiver kleiner Freund steht im Garten eines Einfamilienhauses in Hamburg-Stellingen und trägt den Namen Otto. Otto steht aber nicht irgendwo, sondern direkt neben dem Gemüsebeet und beobachtet von dort das Geschehen und Treiben im heimischen Garten einer vierköpfigen Familie, die in dieser Geschichte den Namen Müller trägt. Und er wundert sich, was seit Mitte April mit den Müllers los ist. Erst lag zu seinen Füßen ein buntes Ei, was keine 24 Stunden später von einem kreischenden Kind wieder weggenommen wurde. Und dann, ein Wochenende später, musste er selbst umziehen. Was war mit Otto passiert…?

Ein smarter Rasenmäher fährt über eine Grünfläche und die Gartenbesitzer sind glücklich über den intelligenten Helfer. So wirbt ein großer Baumarkt auf dem oft als wertvollsten beschriebenen Werbeplatz der ARD: wenige Sekunden vor der Tagesschau. Damit bestätigt sich ein Gefühl: Die Baumärkte sind „wieder“ da. Noch in Erinnerung geblieben ist das Jahr 2013, die Pleite von Praktiker. Was sich seitdem alles in der Branche getan hat, schlüsselt ein Artikel vom Handelsblatt aus dem Jahr 2018 auf. Im Jahr 2019, im Hier und Jetzt, ist festzustellen, die Deutschen, die Gartenzwerge-Liebhaber und somit auch Familie Müller investieren in ihre Grünflächen und Ruheoasen. In einem Artikel der Welt, der es im April in unseren GOOSsip geschafft hat, war zu lesen, dass das Sortiment der Garten- und Baumärkte in Deutschland deutlich wächst und ebenso steigen auch die Summen, die Deutsche für ihren Garten ausgeben. Kurz und knapp: Eine Branche mit Potential. Lounge-Möbel, Sitzgruppe oder Bierzeltgarnitur? Holzkohle- oder Gasgrill? Swimming-Pool, Gartenhaus oder Trampolin? Wer aus seinem Garten eine Oase der Erholung, den perfekten Spielplatz für die ganze Familie und richtigen Ort für Urlaub zu Hause machen will, der hat dank des steigenden Sortiments der Baumärkte viele Möglichkeiten. Gleichzeitig folgt man damit noch dem großen Gartentrend Outdoor-Living, der laut Welt-Artikel für die positive Entwicklung der Bau- und Heimwerkermärkte und der deutschen Gärten verantwortlich sei. Keine Sorge, unser Gartenfreund Otto ist kein Verlierer des Outdoor-Livings geworden – er hat sogar gewonnen: Sein neues Zuhause ist eine kleine überdachte Holzterrasse vor dem neuen, großen und schicken Gartenhaus der Familie Müller. Und Otto ist begeistert, wie ein Trend eine ganze Branche erstmal auf Wachstum ausrichtet!  

Auf, auf in die Social-Media-Welt

Und wer dem großen Gartentrend folgt und draußen Outdoor-Living „betreibt“, der greift in seiner Hängematte mit Sicherheit auch zum Smartphone. Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest…man kann sich in dieser sozialen Medienlandschaft schnell verlieren. Kein Problem für den Smartphone-Besitzer des angeknabberten Apfels, der schnell eine begrenzte Bildschirmzeit für seine Apps eingerichtet hat. Was man im Privaten vielleicht manchmal mehr kontrollieren möchte, ist fürs Business unbedingt gefordert: mehr Social Media! Das ist für uns die Quintessenz des Interviews auf techtag.de: „Warum Social Media eine Pflichtdisziplin für Unternehmen sein sollte“. Gleichzeitig erfährt man im Interview auch auf welche Social-Media-Trends man 2019 setzten sollte: Bewerben von Posts, Video-Content und der Einsatz von Influencern. Was sich auf dem Papier leicht liest, sollte aber gut überlegt sein. Und was sagt unser Gartenzwergfreund Otto zum Thema Social Media? Er hat sich zwischendurch mal unseren Praxistipp zum Thema Social Media zu Gemüte geführt. Er weiß: Wer mit Social Media starten möchte, der braucht eine Strategie. Und was Otto noch weiß, weil er Familie Müller beobachtet: So gut klappt das mit der begrenzten Bildschirmzeit nicht immer. Also lautete seine Gartenzwergregel für Unternehmen: Auf, auf in die Social-Media-Welt!

Wir wünschen Ihnen einen Outdoor-reichen Mai!
Ihr Team von GOOS COMMUNICATION