KW 10: Generation „Immer online“

Jede Generation hat so ihre Eigenheiten. Ist doch klar: Man will sich von den vorherigen Jahrgängen absetzen – im Privaten wie Beruflichen. Dabei spielt auch Kommunikation und die Nutzung des Smartphones eine Rolle. Apps, die von der einen Generation stündlich, gar minütlich zum Einsatz kommen, hat die andere vielleicht nicht mal installiert. Und genau dieses unterschiedliche Nutzungsverhalten hat auch Auswirkungen darauf, wie man am besten mit der jeweiligen Gruppe in Kontakt tritt. Was meinen Sie, welche App die 14- bis 18-Jährigen morgens als erstes öffnen?

Egal ob in Bus, Bahn oder im Café – haben Sie auch das Gefühl, viele Mitmenschen sind dauerhaft online und beschäftigen sich nur mit ihrem Smartphone? Vielleicht fällt Ihnen das genau in dem Moment auf, in dem Sie selber gerade von der einen in die andere App wechseln. Doch all das ist im Vergleich höchstwahrscheinlich nichts, wenn man sich die Zahlen der Studie zum Nutzungsverhalten der Generation Z anschaut. Mit  der Frage, wie man gerade die „immer-online-Generation“ erreicht, hat sich die Horizont vergangene Woche beschäftigt. Laut Studie haben fast 100 Prozent der 14- bis 18-Jährigen ein Smartphone. Das überrascht eher weniger. Es geht vor allem um die Apps auf dem Gerät und wie häufig sie zum Einsatz kommen. Der Austausch mit Freunden sei der Hauptgrund, warum so viele Jugendliche online sind. Dafür spricht, dass der Messenger-Dienst Whatsapp die App sei, die bei 51 Prozent der Befragten nach dem ersten Augenaufschlagen geöffnet wird. Ebenfalls beliebt seien soziale Netzwerke wie Snapchat oder Instagram, Facebook schneidet eher schlecht ab. Wichtig ist – besonders für Unternehmen – auch das Nutzerverhalten in puncto Werbung: Die Aufmerksamkeitsspanne für Werbung in sozialen Medien liege deutlich höher als bei der klassischen TV-Werbung. Somit ein klarer Fall: Unternehmen sollten Werbung in Social-Media schalten. Doch wie erreicht man die Generation Z, bei der vor allem der private Messenger-Dienst Whatsapp so beliebt ist? Im Artikel heißt es: „Ganze 84 Prozent der Generation Z können sich einen Alltag ohne Whatsapp nicht vorstellen“.

Messenger-Marketing

Die Lösung könnte sein, als Unternehmen über eben diese privaten Messenger-Dienste mit den Jugendlichen in Kontakt zu treten. Wenn Sie sich jetzt fragen, wie das gehen soll, können wir Ihnen ein paar Tipps aus einem anderen Horizont-Artikel mit auf den Weg geben: hierfür gibt es die Whatsapp-Business-App. Bei diesem Dienst erstellt man als Unternehmen ein eigenes Profil und kommuniziert hierüber direkt mit seiner Zielgruppe. Im Artikel wird aufgezeigt, welche Schritte dafür notwendig sind und wie man seine Strategie für Messenger-Marketing erreicht. Johannes Lenz, seit vergangenem Jahr Head of Content bei WhatsBroadcast, rät Unternehmen dazu, sich zu Beginn folgende Fragen zu stellen: „Welches Ziel verfolge ich? Wen will ich erreichen? Wie schaffe ich eine hohe Relevanz z.B. durch exklusive Inhalte? Welche meiner Inhalte passen zu Whatsapp, sind snackable, mobiloptimiert und für den schnellen "Verzehr" geeignet?“ Insgesamt neun Tipps zählt der Contentexperte auf, von denen wir die folgenden vier besonders wichtig finden: Mehr Du als Sie – bei der Kommunikation über Messenger-Dienste mit Kunden, insbesondere der Generation Z, ist es wichtig, dass sie auf einer persönliche Ebene stattfindet. Special Interests - behandeln Sie in Ihrem Profil spezielle Themen. Achten Sie auf den Umfang der Nachrichten - dieser sollte eher knapp sein. Und, wie für andere soziale Medien, gilt auch in der Messenger-Interaktion: Humorvoll und amüsant darf es sein.

Wir wünschen Ihnen on- wie offline und natürlich generationsübergreifend einen guten Start in die neue Woche! Ihr Team von GOOS COMMUNICATION