KW 11: Krass! Sie werden nicht glauben, was das neue Lieblingsgetränk der Amerikaner ist

Mit der Headline fängt man Leser. Das war schon so, als Zeitungen noch per Hand auf Papyrus getuscht wurden. Seit der Erfindung des Internets hat sich die Entwicklung derart beschleunigt, dass die Inhalte mehr und mehr an Inhalt verlieren. Hauptsache sie werden angeklickt …

„Mit den Inhalten, die wir durch Engagement hervorrufen, erreichen wir sehr viele Fans, aber auch sehr viele Nicht-Fans“ – so erklärt Peter Schilling, Gründer von Partisan Media, den Erfolg seiner verschiedenen Online-Plattformen. Die bekannteste davon, heftig.co, ist die deutsche Clickbaiting-Seite schlechthin, also eine Website, die mit reißerischen Überschriften den Appetit der Leser weckt. Die Kunst dabei ist, dass die Headline genug Informationen bieten muss, um den Leser neugierig zu machen. Gleichzeitig müssen genug Fragen offen gelassen werden, damit der Leser noch den Link klickt. Also, in etwa so, wie die Headline unseres heutigen Blog-Beitrags. Wollen Sie jetzt auch wissen, was das neue Lieblingsgetränk der Amerikaner ist? Wenn nicht, dann wissen Sie es wahrscheinlich schon und gehören zu den Lesern unseres Newsletters, die in der letzten Woche auf den Link zum Thema geklickt haben. Der Artikel aus dem Manager Magazin gehörte zu den mit Abstand meistgelesenen Artikeln der letzten Woche. Und das, wo wir so schöne andere Links hatten. Zum Beispiel diesen: Die Welt meldete, dass sich eine ungewöhnliche Allianz für die Förderung von Innovationsinvestitionen des Mittelstands einsetzt: Rainer Dulger von der Arbeitgebervertretung Gesamtmetall, Jörg Hofmann von der Gewerkschaft IG Metall und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) treibt – bei allen ideologischen Unterschieden – die Sorge um den Wirtschaftsstandort Deutschland um. Noch gehöre Deutschland nach Einschätzung der EU-Kommission zu den innovativsten Staaten Europas. Das könne sich jedoch ändern, denn der Mittelstand investiere immer weniger in Forschung und Entwicklung. Während die großen Unternehmen Innovationen vorantrieben, käme lediglich jeder zehnte investierte Euro aus dem Mittelstand, der ja die Basis für Deutschlands Wohlstand bilde. „Die Waggons haben sich von ihrem Zug abgekoppelt“ sagt Gewerkschafter Dulger. Um das zu ändern, sei es an der Zeit, Investitionen zu fördern. Wie das Modell, das die drei vorschlagen, funktionieren soll, können Sie in dem Artikel nachlesen. Stand der Dinge: Die Bundesratsinitiative war erfolgreich. Das Bundeswirtschaftsministerium sendet positive Signale, während sich die Kollegen aus dem Bundesfinanzministerium in Zurückhaltung üben (aber das gehört ja auch irgendwie zu ihrem Job).

Deutsche Küchenhersteller punkten mit Qualität und Design

In der Küchenbranche ist Innovation ein wichtiger Erfolgsfaktor – und wirft man einen Blick auf die Zahlen scheinen die Unternehmen in diesem Marktsegment einiges richtig zu machen. Auch im letzten Jahr lag ihr Umsatzwachstum über der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Der Exportanteil stieg, was wiederum zeigt, dass die meist mittelständischen Unternehmen im internationalen Wettbewerb gut dastehen. Und auch hierzulande fahren die Hersteller gute Werte ein, wie ein weiterer Link der Woche zeigt. In einer repräsentativen Umfrage, die das DISQ für n-tv durchführte, sollten Küchenbesitzer ihre Meinungen und Erfahrungen kundtun. Das Ergebnis: Die Top 12 der Unternehmen haben allesamt mit der Bewertung „gut“ abgeschlossen. Die Kunden sind besonders hinsichtlich der Produktqualität und des Designs zufrieden. Dass sich die Kundenzufriedenheit über die gesamte Bandbreite der Branche erstreckte, ist dabei besonders schön: von Nolte über Bulthaup und Ikea bis hin zu Häcker Küchen reicht die Top-12-Liste. Ein gutes Zeugnis für die deutsche Küchenbranche!

Ach, bevor wir es vergessen: Die Amerikaner trinken übrigens seit kurzem lieber Wasser als Cola! Heftig, oder?!

Wir wünschen Ihnen eine nüchterne Woche!
Ihr Team von GOOS COMMUNICATION