KW 20: Jubel, Trubel, Heiterkeit und eine ordentliche Portion Licht

Wer in den vergangenen Tagen und Wochen auf den großen Branchenmessen unterwegs war – und es in Hannover vielleicht noch ist – wird mit einer Menge neuer Eindrücke nach Hause kommen. Fortschrittliche Innovationen, interessante Ideen und wertvolle Gespräche haben die Messetage bereichert und zu einem großen Event gemacht.

„Event“ ist das richtige Stichwort, wenn es um Messen in der heutigen Zeit geht. Neue Produkte werden nicht mehr nur einfach an einem 08/15-Stand präsentiert, es zählt immer mehr auch das Drumherum: Die Inszenierung der Produkte, das Standdesign, das Catering am Stand, eine digitale Show oder eine Vortragspräsentation. Nicht zuletzt stehen natürlich immer noch die Neuheiten im Fokus – am besten direkt fertig eingebaut, sodass man sie eigens anfassen und ausprobieren kann. Alle Angebote richten sich an den Besucher, der im Mittelpunkt eines jeden Ausstellers steht. Passend hierzu hat absatzwirtschaft letzte Woche auf die fünf häufigsten Stolperfallen in der Messekommunikation hingewiesen und praktische Lösungsansätze geboten, mit denen ein Messestand für alle Besucher zu einem richtigen Erlebnis wird. Von denen werden Messebesucher in den letzten Tagen viele gehabt haben, ebenso wie die Messeveranstalter. Sowohl auf der österreichischen küchenwohntrends und möbel austria als auch auf der diesjährigen interzum übertrug sich das tolle, sonnige Wetter außerhalb der Messehallen auf die Stimmung innerhalb der Räumlichkeiten. Die Salzburger Messe konnte mit knapp 1.300 Besuchern eine Steigerung um 3,3 % melden und auch die Koelnmesse ist mit allen Zahlen der interzum rundum zufrieden: 19% mehr Besucher, 13% mehr Aussteller und 15% mehr Ausstellungsfläche lassen sich sehen!

„Diese Messe ist der Impulsgeber für die nächste Möbelgeneration“, sagte Ursula Geismann, Trendanalystin vom Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) dem dpa Themendienst. Auch wir haben auf der interzum viele Eindrücke sammeln können, die Ausblick auf die kommenden Trends in der Möbel- und Einrichtungsbranche geben. Die Süddeutsche Zeitung gab letzte Woche bereits einen kleinen Einblick: optimierte Eckschranklösungen, bio-basierte Materialien oder höhenverstellbare Tische sind in der Zuliefererbranche angesagt. Ganz vorne mit dabei sind LEDs – sie sind ökologisch vertretbar sowie vielseitig und flexibel einsetzbar.

Nichts geht ohne Licht

Das Licht der LEDs galt lange als kalt und hässlich. Mittlerweile sind die Leuchtdioden dimmbar und auch in warmen Lichttönen erhältlich. Viele der LEDs lassen sich sogar smart per Fernbedienung oder App bedienen. Hier wird es in Zukunft wahrscheinlich noch weitere Möglichkeiten geben, wie gesten- oder sprachgesteuerte Lampen, so berichtet die Süddeutsche Zeitung. Licht emittierende Dioden (LED) können flexibel in Schränke oder Regale eingebaut werden und lassen das Möbelstück und die Inhalte anders wirken. Das zeigte auch unser Kunde GERA Leuchten auf der interzum: Lichtmöbel inszenieren einen Raum ganz anders als „normale“ Möbel ohne Licht. Dünne, feine LED-Leisten können problemlos Eins werden mit dem Möbelstück, fallen also nur durch ihr Licht auf und lassen die Möbel für sich wirken. Licht emittierende Dioden können in verschiedene Formate gebracht werden und setzen 80% der eingesetzten Energie auch tatsächlich in Licht um (die klassische Glühbirne hingegen setzt 90% der eingesetzten Energie in Wärme statt in Licht um). Da sagen wir, wie die Süddeutsche Zeitung es vorgemacht hat: Es werde LED und mit Jubel, Trubel und Heiterkeit – und ein paar Messetipps mehr im Gepäck – steuern wir auf die nächsten Veranstaltungen zu. Übrigens gibt es auch schon eine Leuchte, die sofort funktionsfähig mit einem 3D-Drucker produziert wird und den German Design Award gewonnen hat.

Wir wünschen Ihnen eine erleuchtende Woche mit viel neuem Messe-Input!
Ihr Team von GOOS COMMUNICATION