KW 39: Visuell virtuell

Ein Blick durch die VR-Brille und die Smartphone Kamera

 Quelle: www.cheapvrtech.com

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Dass wir zunehmend visuell unterwegs sind, ist an sich keine Neuigkeit. Doch dass die Fotografie beim Smartphone häufiger als die Sprachtelefonie genutzt wird, war uns in der Form noch nicht bekannt. Dies belegt das aktuelle „Global Mobile Consumer Survey“ von Deloitte. Und auch im Einrichtungsbereich wird visuell experimentiert: IKEA testet die Virtual Reality Brille zum Einrichten eines Wohnzimmers. In Berlin-Lichtenberg können IKEA-Besucher nun erstmals mit einer fest installierten Oculus Rift CV1-Brille ein Wohnzimmer virtuell gestalten und interaktiv erleben. Dabei lassen sich die Farben der Möbel und Accessoires auswählen. Die Produkte können sogar in unterschiedlichen Lichtverhältnissen betrachtet werden: bei Tag und bei Nacht. Der virtuelle Raum wirkt hierbei dank einem speziell dafür entwickelten 3D-Sound noch realistischer. Im Anschluss an die virtuelle Tour durch das Wohnzimmer lassen sich die Möbeloberflächen in echt anfühlen und auch die Farben können anhand von Farbkarten vor Ort noch einmal live angesehen werden. Bisher sind die drei installierten Oculus Rift CV1-Brillen ein Prototyp – wir finden die Idee der virtuellen Einrichtung super, wobei sie natürlich noch weiter ausreifen muss. Perfekt wäre es, wenn man alle Zimmermaße eingeben und dann die Räume nach und nach mit Möbeln bestücken und gestalten könnte – dann sind Enttäuschungen wegen falscher Farben oder zu großer, bzw. zu kleiner Möbelstücke nur noch im virtuellen Raum erlebbar.

Nicht mehr virtuell, sondern real ist die Tatsache, dass wir überwiegend visuell kommunizieren.

Laut der „Global Mobile Consumer Survey“-Studie von Deloitte teilen ein Drittel der Deutschen wöchentlich oder täglich Bilder, die sie mit ihrem Smartphone aufnehmen. Dazu tragen einerseits die Social-Media-Kanäle und Apps wie Snapchat, Facebook oder Instagram bei – WhatsApp liegt herbei ganz vorne -, andererseits sind die qualitativ hochwertigen Kameras ein Grund dafür. Der ursprüngliche Nutzen des Smartphones als Kommunikationsendgerät zum Telefonieren rückt damit zunehmend in den Hintergrund. Kein Wunder – ein handliches Smartphone ist auch angenehmer mit sich zu tragen, als eine große Spiegelreflexkamera. Für Profifotos und hochauflösende Bilder sind Spiegelreflexkameras jedoch nach wie vor eine sinnvolle Ergänzung, finden wir.

Was sowohl im Einrichtungsbereich, als auch beim Fotos schießen eine wichtige Rolle spielt, ist das Licht! Hier haben wir noch einen Link zu Beleuchtungsarten in Räumen für Sie.

3, 2, 1 und: Cheese!
Ihr Team von GOOS COMMUNICATION