KW 39: Zukunft = das Geschehen in der kommenden Zeit

Mit Innovationen und außergewöhnlichen Ideen rennen wir unserer Zukunft entgegen. Wir versuchen, so schnell wie möglich dort anzukommen, um dann (und auf dem Weg dorthin) weiter zu forschen und die Zukunft komfortabler und besser vernetzt zu gestalten. Mit Büchern, Filmen und Messen versuchen wir uns einen Blick in die Zukunft zu geben. Dabei bleiben viele Fragen offen: Wird es tatsächlich so werden? Oder sieht unsere Zukunft vielleicht ganz anders aus?

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Solche Fragen möchte die Koelnmesse in einem neuen Format für die LivingKitchen 2019 zusammen mit den Besuchern diskutieren und ausarbeiten. Dabei steht die „LivingKitchen Vision 2035“ im Mittelpunkt, ein Blick in die Zukunft der Küche, den die Koelnmesse zusammen mit ausgewählten Branchenexperten entwickeln wird: Es soll eine erleb- und erfahrbare Küche geben, in der Besucher Möbel, Technologien und Vernetzungen von morgen erleben können. Nächstes Jahr im Januar wird das neue Konzept auf der imm cologne 2018 genauer vorgestellt. Wir sind gespannt!

Äußerst interessant finden wir auch das Interview mit Christian Gärtner von Urban Standards. Er spricht mit Stylepark über die Zukunft der Mobilität in Städten. „Was fehlt ist die diskursive Ebene, ein politischer und intellektueller Diskurs darüber, welche Zukunft wir eigentlich haben wollen und wie wir diese gestalten können“, sagt Christian Gärtner und gibt mit seinen Argumenten neue Denkanstöße.

Werkstoffe der Zukunft

Auch in Dresden haben sich letzte Woche Experten mit der Zukunft auseinandergesetzt – mit den Werkstoffen von Morgen. Über 1.800 Werkstoffexperten aus aller Welt und verschiedensten Bereichen kamen in der Werkstoffwoche zusammen, berichtete die arcade. Mit Werkstoffen haben wir tagtäglich zu tun – aber beschäftigen wir uns großartig mit den Materialien? Wir glauben, viel zu wenig. Da ist es gut, dass Entwickler und Forscher zusammenkommen und die Weiterentwicklung neuer und alter Materialien besprechen, denn: „Wer heute in die Weiterentwicklung und die Anwendung neuer Materialien investiert, verschafft sich einen erheblichen Wettbewerbsvorsprung“, sagt Dr. Frank O. R. Fischer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e. V., der arcade.

Dass gemeinsames Zusammenkommen und Partnerschaften schließen zu neuen Wegen – und vielleicht auch zu Revolutionen – führen kann zeigt auch die Zusammenarbeit von Google und Levi´s. Seit letzter Woche gibt es in Amerika die neue Jeansjacke "Commuter Trucker Jacket“, mit der sich über eine berührungsempfindliche Manschette das Smartphone bedienen lässt. Beide Unternehmen liefern mit ihrem Knowhow jeweils die richtigen Werkstoffe: Google stellt den leitfähigen Stoff und Levi´s setzt seine Design- und Mode-Kenntnisse ein. Einzig dass man immer die Kopfhörer aufhaben muss, um das Handy mit der Jeansjacke sinnvoll bedienen und nutzen zu können, finden wir noch nicht ganz ausgereift….

Werkstoffe der Vergangenheit

Gut ausgereift ist hingegen die Aktion „Möbel spenden“ von Moebel.de und „Von Heim zu Heim“. Hier werden noch gut funktionierende Möbel gerettet bevor sie auf dem Sperrmüll landen und an Sozialkaufhäuser gegeben. So werden Ressourcen geschont, Platz für Neues geschaffen und gleichzeitig Menschen, die sich keine neuen Möbel kaufen können, eine Freude gemacht.

Auch wir machen uns gerne Gedanken über die Zukunft unserer Branche. Nun freuen wir uns aber erst mal auf den morgigen Feiertag. Wir wünschen allen Lesern eine schöne verkürzte Woche!

Ihr Team von GOOS COMMUNICATION