ASB Architectural realisiert Kunstinstallation mit Marc Gumpinger

Kreativität trifft auf Technologie

Marc Gumpinger

Marc Gumpinger

ASB GlasFloor ist für seine innovativen Sportböden bekannt. Ein weiteres, zunehmend wichtiges Betätigungsfeld sind Architekturlösungen, für die die Glasflächen mit LED-Video-Elementen neue Perspektiven eröffnen. Die Rauminstallation, die der ASB-Geschäftsführer Christof Babinsky gemeinsam mit dem international gefeierten Künstler Marc Gumpinger für die ORGATEC 2018 entwickelt hat, stellt eindrucksvoll die kreativen Möglichkeiten unter Beweis.

Kunst trifft Technik – mit dieser Kombination ist der Künstler Marc Gumpinger international bekannt geworden. Sein Ansatz, Algorithmen mit klassischen künstlerischen Techniken zu einer neuen Ästhetik zu verbinden, ist so zeitgemäß, dass das Lifestyle-Magazin The Hedonist ihn im vergangenen Jahr als „Artist of the Moment“ bezeichnete. Wenn Marc Gumpinger der Künstler der Stunde ist, dann darf ASB GlassFloor wohl ohne Zweifel als „Unternehmen der Stunde“ betitelt werden: Mit seinen mit LEDs bestückten Glasböden erweitert ASB GlassFloor den Spielraum zum Beispiel bei Sportveranstaltungen: In Sekundenschnelle kann etwa ein Handball- zum Fußballfeld werden – und in der Pause eröffnet der Boden als Werbefläche neue Einnahmequellen. Den Weg zum digital erweiterten Sport- und Eventboden hat Christof Babinsky konsequent vorangetrieben: „Die Digitalvariante ist die Zukunft. Mit der Sport- und Event-Variante nutzen wir aber nur einen winzigen Ausschnitt der Möglichkeiten.“ Dass der Glasboden in der Architektur für revolutionäre Cutting-Edge-Lösungen herangezogen werden kann, stellte das Unternehmen etwa mit einer Installation in den irischen Microsoft-Headquarters bereits zu Beginn 2018 unter Beweis. Dort begrüßt die Besucher nun ein virtueller Wasserfall, der den Eindruck erweckt, über vier Stockwerke in einen digitalen See zu stürzen. Umgesetzt wurde die Idee mit LED- und Glas-Elementen, die per Plug&Play über eine HDMI-Schnittstelle gesteuert werden.

Eine neue Definition von Raum

Christof Babinsky

Christof Babinsky

Christof Babinsky, der selbst schon verschiedene Designprojekte durchgeführt und Preise für seine Fotografien erhalten hat, verbindet mit Marc Gumpinger also weit mehr als ein Interesse an Innovation. Beide arbeiten an der Schnittstelle von Future Technology und den über Jahrhunderte erprobten Methoden des künstlerischen Schaffens: „Mir geht es um eine Visualisierung von Algorithmen“, sagt Marc Gumpinger. „Dafür benutze ich klassische Techniken von Öl bis Licht und schaffe mit ihnen eine neue Ästhetik.“ Vor seiner künstlerischen Laufbahn baute Marc Gumpinger eines der größten Mobile-Gaming-Netzwerke der Welt auf. Ein wichtiger Einfluss auf seine heutige Arbeit: „Digitalisierung ist einer der prägendsten Faktoren unserer Zeit; da zeitgenössische Kunst Zeitgenössisches aufgreifen sollte, ist es nur konsequent, meine IT-Kompetenz in meinen Schaffensprozess und mein Werk zu integrieren.“

Nachdem Marc Gumpinger und Christof Babinsky sich in München getroffen hatten, war schnell klar, dass eine Kooperation interessante Perspektiven für beide bieten würde. In der Folge setzte man sich zusammen und entwickelte gemeinsam eine Rauminstallation, die nun zur ORGATEC 2018 der Öffentlichkeit präsentiert werden soll. Die begehbare Installation, die von Christof Babinsky als ein komplett aus Glas mit einer Spezialbeschichtung versehener Kubus geliefert wird, bezeichnet Marc Gumpinger als „zukunftsweisende Verbindung von Neuem“. Die hinter dem Glas verbauten über 800.000 LEDs werden von einem Algorithmus von Marc Gumpinger bespielt. Licht diene hier nicht mehr nur zur Beleuchtung, sondern zur Definition von Raum.

Die Installation, die vom 23. bis zum 27. Oktober in Köln zu sehen sein wird, ist Kunstobjekt und gleichzeitig Inspirationsquelle für eine neue Dimension von Interior-Design: „Wir eröffnen damit Möglichkeiten“, sagt Christof Babinsky. „Innovative Unternehmen, Hotels, Restaurants, aber auch designaffine Privatpersonen können unsere Konzepte nutzen, um ihre Räume aufzuwerten.“ Und Marc Gumpinger ergänzt: „Architekten und Einrichter stehen vor der Herausforderung, unserer neuen digitalen Arbeitskultur eine entsprechende Umgebung zu geben. Studio Gumpinger und ASB Architectural stehen für ein visionäres Konzept für die Arbeitswelt der Macher von morgen.“ Dabei sind alle Kompetenzen gebündelt in einem Haus abrufbar: Design, Lichtgestaltung, Statik, Installation, Betreuung – und ein Erfahrungsschatz, der von der Gestaltung von Sportböden bis hin zu ambitionierten Kunstobjekten reicht.