ASB-Glasboden in der Praxis

Schule Schloss Stein setzt seit acht Jahren auf einen Glasboden von ASB

 Schule Schloss Stein - Spielbetrieb

Schule Schloss Stein - Spielbetrieb

Innovation als Treiber: Nachdem ASB die Trockenbauweise erneuerte und die Gestaltung von Squash-Courts revolutionierte, kam der Glasboden für Sportstätten. Der GlassFloor bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich – behauptet das Unternehmen. Ob das wirklich so ist, kann am besten einer beantworten: Sebastian Ziegler. Er ist Schulleiter eines Internats in Bayern, der Schule Schloss Stein. Dort wurde vor acht Jahren der erste ASB-Glasboden installiert.

An der Traun gelegen, nur eine kurze Autofahrt vom Chiemsee entfernt, liegt die Schule Schloss Stein. Das bayrische Internat wurde 1948 gegründet und hat sich seitdem zu einem der führenden Internate in der Region entwickelt. Seit 1997 werden die Geschicke der Schule Schloss Stein von Sebastian Ziegler gelenkt, der – wie es dort Tradition ist – mit seiner Familie auf dem Campus lebt. Für Sebastian Ziegler ist Sport ein wichtiger Bestandteil der schulischen Bildung: „Wir sind eine Internatsschule“, erzählt er. „Wir haben also nicht nur am Nachmittag Sportbetrieb, sondern auch abends und am Wochenende.“

Die Schüler leben direkt auf dem Schlossgelände in kleinen Gruppen. Ein prominenter Ex-Schüler der Schule Schloss Stein ist Christof Babinsky, Sohn von ASB-Gründer Horst Babinsky, der heute als Geschäftsführer von ASB GlassFloor tätig ist. Sebastian Ziegler kann sich noch gut daran erinnern, wie Christof Babinsky nach Abschluss seiner Schullaufbahn auf ihn zukam: „Er fragte mich, ob ich wüsste, was er mache, und wie es wäre, wenn wir die Glastechnik, die ASB bisher im Squash-Sport anwendete, in der Sporthalle installierten. Ich war sofort Feuer und Flamme.“ Sebastian Ziegler ist selbst Unternehmer und in dieser Position fand er es reizvoll, dass es sich um eine komplett neue Technik handelte, die erstmals in der Schule Schloss Stein ausprobiert werden sollte. „Wenn wir weltweit die Ersten sind, die diesen Boden bekommen – toll.“

Weltpremiere für eine Boden-Innovation

2009 fand die Weltpremiere statt: Der erste Glasboden wurde in der Sporthalle installiert. Schon in der Theorie wartet der Boden mit einer Reihe von Vorteilen auf: Er ist beständiger, haltbarer, hygienischer, elastischer und flexibler als die Kunststoff- oder Parkettböden. Und er bietet die Möglichkeit, mittels LED die Linierung zwischen den Spielfeldern unterschiedlicher Sportarten zu wechseln – per Touchscreen. Doch wie sieht es in der Realität aus? Hält der ASB-Sportboden seine Versprechen? „Ich bin auf allen Ebenen total happy“, sagt Sebastian Ziegler. „Das hat mehrere Gründe: Die Sportlehrer und aktiven Sportler sind begeistert, dass es dank LED-Beleuchtung kein Linienchaos mehr gibt. Außerdem sind die Federung sowie die Rutschfestigkeit mindestens genauso gut wie bei einem klassischen Holzschwingboden. Die Konstruktion hält, was sie verspricht: Die Erschütterung wird durch sie wirklich abgeleitet. Der zweite Grund ist: Die Wahrnehmung der Schule weltweit nimmt zu. Spreche ich mit Familien aus Shanghai, die sich bei uns an der Schule bewerben, ist die erste Frage, die kommt: ‚Sind Sie nicht die Schule mit dem Glasboden?‘ Das ist schon beeindruckend.“ Beeindruckend seien auch die visuellen Möglichkeiten des Glasbodens. Es gebe immer wieder Anfragen von unterschiedlichster Seite, erzählt Sebastian Ziegler. „Aktuell wurde ein Musikvideo im Dunkeln gedreht. Wir hatten auch schon verschiedene Showauftritte und Leistungssportler zu Gast.“

„Verschleiß gibt es nicht“

Während der acht Jahre Betriebszeit habe der ASB-Boden ausgesprochen gute Dienste geleistet – auch bezüglich der Bedienung. „Wir waren ja Versuchskaninchen, was dazu führte, dass am Anfang noch hier und da nachgebessert wurde – jetzt haben wir aber eine Technik, die einwandfrei funktioniert und einfach bzw. intuitiv zu bedienen ist.“ Instandhaltungskosten fielen kaum an. Gerade einmal zwei Glaspaneele mussten bislang ausgetauscht werden – und das sei Dank der eleganten Technik unkompliziert. Sein Alter sehe man dem Boden übrigens nicht an, so Sebastian Ziegler. „Verschleiß gibt es nicht, der Glasboden hält intensivere Nutzung gut aus.“ Während ein Holzboden alle zehn Jahre abgeschliffen und neu lackiert sowie liniert werden muss, fallen solche Maßnahmen beim ASB-Glasboden weg. Dass die höhere Anfangsinvestition mit diesen Vorteilen ausgeglichen wird, bestätigt der Schulleiter: „Das ist definitiv so. Der Boden lohnt sich.“ Zumal er noch einen weiteren positiven Effekt hat: Er macht Lust auf Sport. „Mir ist fast jedes Mittel recht, um eine zusätzliche Motivation für Sport zu schaffen – und das ist uns mit dem GlassFloor von ASB absolut gelungen. Alleine das war die Investition schon wert.“