GERA Leuchten auf der imm cologne 2016

Back in Black: GERA Leuchten zeigt die effektvolle Kombination aus Licht und Schwarz

 Das GERA Wandregal in schwarz

Das GERA Wandregal in schwarz

In ihrer Zeitlosigkeit ist die Farbe Schwarz das ideale Mittel, um hellen Räumen und Möbeln Struktur zu geben. Wird Schwarz gekonnt mit Licht kombiniert, ergeben sich beinahe magische Effekte, die Räume verwandeln und wirkungsvoll in Szene setzen können.

Das harmonische Zusammenspiel von Licht und Dunkelheit, von schwarzen Materialien und warmen Holztönen stellt GERA Leuchten bei seinem diesjährigen Messeauftritt auf der imm cologne in den Mittelpunkt. Vom 18. bis zum 24. Januar 2016 zeigt GERA Leuchten, welchen Einfluss durchdachte Lichtmöbel auf innenarchitektonische Konzepte haben.

Alle Produkte werden in diesem Jahr in schwarz-braun eloxiertem Aluminium gezeigt – und machen so deutlich, wie die Kombination von Farbe, Material und Licht sich von der Masse abheben und für persönliche Wohnlichkeit sorgen kann: Lichtmöbel, die die Beleuchtung kunstvoll mit der Funktionalität von Regalen verbinden, erschaffen eine völlig neue Raumatmosphäre. Das Zusammenspiel von Materialien, verschiedenen Holzarten und der steuerbaren Lichtfarbe erweitert die Möglichkeiten der Innenraumgestaltung.

Neben dem Trend zur Farbe Schwarz erweitert der technische Fortschritt der LED den Gestaltungsspielraum von Innenarchitekten, Designern und Lichtgestaltern: „Multible Lichtkomponenten können durch fortschreitende Miniaturisierung in Ecken und Winkel integriert werden, die vorher schlichtweg unerreichbar waren“, sagt Thomas Ritt, Designer und Produktmanager von GERA Leuchten. „Dadurch durchscheint Licht Flächen oder wird gleichmäßig und blendfrei von ihnen reflektiert. Licht wird zum immanenten Bestandteil von Möbeln. Ja, die Möbel erscheinen immer häufiger als die Lichtquelle selbst. Sie werden zur Bühne, auf der wir unseren Alltag inszenieren.“

Lichtmöbel für eine neue Wohnlichkeit

Licht verändert Räume. Licht kann warm oder kühl, direkt oder indirekt, monochrom oder bei leichter Farbsättigung pastellfarbig wirken. Und das Zusammenspiel mit Materialien potenziert die Möglichkeiten. „Für uns steht immer der Kunde im Mittelpunkt. Ihm wollen wir mit unseren Produkten ermöglichen, sich ein Umfeld zu erschaffen, das seiner Vorstellung von Wohnlichkeit entspricht. Durchdachte Lichtmöbel mit einer kongruenten Formsprache können dazu einen bedeutenden Beitrag leisten“, so Hening Pölitz, der Geschäftsführer von GERA Leuchten. „Ebenso wichtig sind natürlich die Materialien. In harmonischer Ergänzung zu den schwarzen Elementen zeigen wir auf der imm cologne unsere furnierten Oberflächen und freuen uns darauf, unsere Entwürfe mit Kunden und Interessenten zu diskutieren.“

Licht, das zu schweben scheint: die neue Pendelleuchte von GERA Leuchten

Für die imm cologne hat GERA Leuchten eine Produktneuheit im Gepäck: Eine Pendelleuchte mit einem 2,5 mm starken Furnier aus geölter Eiche macht etwa aus dem Essplatz ein echtes Lichterlebnis. Die bereits im Sortiment erhältlichen Pendelleuchten, die sich großer Nachfrage erfreuen, werden mit dem neuen Produkt um ein Lichtsystem erweitert, das für Wärme und Wohnlichkeit sorgt. Das System ist variabel und kann bis zu einer Länge von 1,5 m geliefert werden. Mit ihr wird das Portofolio von GERA Leuchten sinnvoll abgerundet und einmal mehr demonstriert, was das Unternehmen Innenarchitekten und Planern bietet: die ganze Vielfalt von Licht und Material in maximal reduziertem Design. 

GERA Lichtregal

In dem edlen GERA Lichtregal vereinen sich puristisches Design und außergewöhnliche Funktionalität, die sich strikt an den Wünschen und Be­dürfnissen des Benutzers orientieren. Die im Möbel integrierte ScanAndLight-Funktion, die das Licht des Raumumfeldes und jeder einzelnen Leuchte misst und steuert, erlaubt die Steuerung der gesamten Raumbeleuchtung. Durch gezielte mikroelektronische Regelung der LED-Farbanteile kann so im gesamten Raum ein sich ständig anpassendes und vom Betrachter als natürlich empfundenes Lichtklima erzeugt werden.

Das GERA Lichtregal ist 1840 mm hoch und 350 mm tief. Es ist in drei Standard-Breitenvarianten mit den Bezeich­nungen GERA Lichtregal 100, 200 und 300 erhältlich. In der Einfachregalausführung 100 beträgt die Breite genau 1000 mm. In der Doppel- und Dreifachausführung liegt die Breite bei 1990 bzw. 2980 mm.

GERA Wandregal

Beim GERA Wandregal trifft klare Funktionalität auf maximale Inszenierungskraft. Dieses Möbel schafft nicht nur Ordnung, seine Ausstrahlung verleiht dem umgebenden Raum auch eine elegant in Szene gesetzte Atmosphäre. Mit der GERA ScanAndLight-Technik ausgerüstet, integriert sich dieses Möbel harmonisch in jedes Lichtambiente oder es schafft gezielt Kontraste, die den Charakter des Raumes prägen und das Wandregal fast künstlerisch erscheinen lassen.

Das GERA Wandregal ist sowohl mit beleuchteten Glasböden als auch in Kombination mit Holzböden in Eiche hell erhältlich. Die Höhe beträgt 410 mm, die Tiefe 350 mm. Die Standardbreite liegt bei 1000 mm. Das Produkt ist so konstruiert, dass auch zwei Regale unmittelbar nebeneinander angebracht werden können und optisch eine Einheit bilden. Die Gesamtbreite beträgt in diesem Fall 2000 mm. Seinen Einsatz findet dieses puristische und gleichzeitig stimmungsgebende Möbel dank seiner Vielseitigkeit in unterschiedlichsten Raumsituationen.

Interview zum Thema Lichtdesign

Designer Thomas Ritt über die gestalterischen Möglichkeiten, die modernes Lichtdesign bietet und darüber, wie seine Designs für GERA Leuchten das Instrumentarium von Innenarchitekten und Raumplanern erweitern.

Die Bedeutung von Licht geht heute weit über das Beleuchten von Räumen hinaus. Wie würden Sie Ihren Umgang mit Licht beschreiben?

Licht eröffnet eine neue Gestaltungsdimension. Es drückt Stimmungen aus. Behaglichkeit, Wahrhaftigkeit, Trost oder Freude – diese menschlichen Empfindungen haben farbpsychologisch gesehen ihre Entsprechungen in Lichttemperaturen und -farben. Umgekehrt beeinflusst Licht die Stimmungen der Menschen. Es löst Wohlbefinden oder Unbehagen aus. Mit unseren Produkten kann jeder Kunde seine Räume so gestalten, dass sie für ihn wohnlich werden. Was zum zweiten Punkt führt: Licht ist ein Gestaltungselement. Es strukturiert Räume, setzt Farbnuancen oder betont innenarchitektonische Arrangements. Licht eröffnet Architekten und Einrichtern äußerst flexible Gestaltungsmöglichkeiten.

Wie drückt sich das im Design von GERA Leuchten aus?

Ob Lichtmöbel, Möbelleuchten oder Leuchten – wir setzen auf ein puristisches, gradliniges und multifunktional einsetzbares Design. Unsere Lichtlösungen funktionieren in Küchen, Bädern oder Wohnräumen genauso wie in Geschäftsräumen. Sie sind flexibel und wandelbar, was wir dadurch erreichen, dass die Lichtfarben frei wählbar sind und an Bedürfnisse und Stimmungen angepasst werden können. Außerdem legen wir großen Wert auf Qualität: Energieeffizienz ist ein wichtiges Thema, aber auch Blendfreiheit und die Verwendung hochwertiger Materialien.

In Ihren Entwürfen scheinen Licht und Möbel miteinander zu verschmelzen. Welche gestalterischen Voraussetzungen müssen dafür gegeben sein?

Mit der Miniaturisierung der LED haben sich für uns die Möglichkeiten erweitert. Wir können jetzt Lichtakzente an Orten setzen, die vorher nicht erreichbar waren. Für mich als Designer von Lichtmöbeln ergeben sich dadurch Freiheiten, die ich vorher nicht hatte. Und auch in Hinblick auf die Lichtfarben sind die Möglichkeiten heute nahezu unbegrenzt: Ich kann natürliches Tageslicht genauso simulieren wie Kerzenlicht oder andere Kolorierungen. 

Alle Produkte sind Teil eines Baukastenprinzips. Was verbirgt sich dahinter und welchen Vorteil hat das für den Kunden?

Für den Kunden bedeutet das Baukasten-Prinzip in erster Linie Flexibilität. Er kann sein Produkt individuell konfigurieren. Er kann seine Lichtwelt so gestalten, wie es seinem Geschmack entspricht. Dank unserer GERA ScanAndLight-Technik etwa lassen sich fast alle unserer Leuchten zusammenschließen und über Computer, Tablet oder Smartphone zentral steuern. Der Kunde erhält weit mehr als eine Leuchte, er kann sich eine eigene Lichtwelt erschaffen.

Noch einmal zurück zum Design: Auf der imm cologne zeigen Sie Ihre Lichtmöbel in einer Kombination aus Holz und dunklem eloxiertem Aluminium. Ist das eine Abkehr von den bislang vorherrschenden Materialien Aluminium und Glas?

Keine Abkehr, vielmehr eine andere Perspektive. Das Zusammenspiel von Holz und Schwarztönen verleiht Räumen und Möbeln eine beinahe magische Eleganz – vor allem, wenn Lichtakzente ins Spiel kommen. Die Kombination aus Holz und dunklem Aluminium, die wir dieses Mal zeigen, stellt die Wohnlichkeit stärker in den Vordergrund. Wir wollen damit ein Statement abgeben: Licht und Möbel sind Eins, Licht ist Möblierung! Licht ist wandelbare Stimmung. Würde der Auswahl integrierter Lichtquellen die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt wie zum Beispiel Böden oder Tapeten, könnte der Raum und damit sein Bewohner enorm profitieren.

Wohnlichkeit liegt also im Trend. In welche Richtung entwickelt sich die Branche sonst?

Die Zukunft des Lichts ist Tageslicht. Licht, das dem natürlichen Licht nachempfunden ist. Und natürlich gewinnt das Thema Licht-Raum-Klima an Bedeutung. Es wird nicht mehr einfach eine Leuchte in den Raum gestellt, damit man seine Zeitung lesen kann. Verschiedene Lichtquellen werden aufeinander abgestimmt, untereinander gekoppelt und liefern ein homogenes Licht-Raum-Klima, das sich den Bedürfnissen und Stimmungen der Nutzer anpasst – nicht umgekehrt.

Apropos Farben: Wann ist es aus Ihrer Sicht sinnvoll, mit farbigem Licht zu arbeiten?

Das hängt vom Raum und vom zu erzielenden Effekt ab. Die immer noch beliebte weiße Küche zum Beispiel ist ein unbeschriebenes Blatt und eine großartige Projektionsfläche. Mit Lichtfarben kann man einen völlig neuen Raum schaffen – kurzfristig, zeitlich befristet und mit geringem Aufwand. Grundsätzlich sind Lichtfarben, je nach Geschmack, überall einsetzbar. Das Stichwort hier heißt „Dosierung“. Ein Zuviel an Farbe kann als störend empfunden werden, ebenso wie Farben, die als anstrengend empfunden werden. Letztlich entscheidet der Geschmack, und die Möglichkeiten sind – vom knalligen Pink bis zum sanften Pastell – so vielfältig, dass für jede Raumsituation die richtige Farbe gefunden werden kann. Die Raumauswahl spielt auch eine Rolle: Im Bad, das über Jahre vernachlässigt wurde und jetzt mehr und mehr in den Fokus der Gestaltung rückt, sind andere Farben gefragt als im Wohnzimmer. Eine vorsichtige Blau-Andeutung macht das Badezimmer zur Fitness-Zone, ein Gelborange macht es zum Wellnessbereich.

Im gewerblichen Raum wiederum fehlt es oft an Tageslicht, da können die Produkte von GERA Leuchten Abhilfe schaffen, indem sie das Spektrum des Tageslichts über ein harmonisches Lichtkonzept simulieren.