GRASS-Werk in Salzburg feiert 50-jähriges Bestehen

Das Salzburger Werk des Vorarlberger Beschläge-Herstellers GRASS feierte am Freitag sein 50-jähriges Bestehen. 118 Mitarbeiter stellen jährlich 1,2 Milliarden Spritzgussteile und Baugruppen für den Konzern und externe Kunden her. Innerhalb der Gruppe hat sich der Standort als Kompetenzzentrum für Kunststoff etabliert.

 v.l.n.r. Professor Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Dr. Wilfried Haslauer, Robert Friedmann, Thomas Stellberger, André Stiller

v.l.n.r. Professor Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Dr. Wilfried Haslauer, Robert Friedmann, Thomas Stellberger, André Stiller

Im vergangenen halben Jahrhundert hat sich der GRASS-Standort in Salzburg zum Kunststoff-Kompetenzzentrum entwickelt. 118 Mitarbeiter entwickeln und produzieren Spritzgussteile und Baugruppen nicht nur für konzerninterne Abnehmer, sondern auch für die Medizintechnik, Automotiv-, Elektro- und Elektronikindustrie. Auf einer Produktionsfläche von 11.000 Quadratmetern verarbeiten 46 Spritzgussmaschinen jährlich über 1.200 Tonnen Kunststoffgranulat hochpräzisen zu Teilen zwischen 0,02 und 60 Gramm.

Prominente Gratulanten

Anlässlich des runden Geburtstags konnte GRASS Salzburg-Werksleiter Thomas Stellberger hochrangige Gäste begrüßen, unter ihnen: Professor Dr. h. c. mult. Reinhold Würth sowie Robert Friedmann, Sprecher der Würth Konzernführung, den Salzburger Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, den Salzburger Vizebürgermeister Bernhard Auinger, Präsident KR Konrad Steindl und Geschäftsführerin der Wirtschaftskammer Salzburg (Sparte Industrie), Mag. Anita Wautischer, Othmar Danninger von der Salzburger Arbeiterkammer sowie Mag. Agnes Steger von der Standortagentur Salzburg.

Entwicklung zum Kompetenzzentrum

Die Gäste konnten sich vor Ort nicht nur von der aktuellen Leistungsfähigkeit des Werks überzeugen, sondern wurden auch über die abwechslungsreiche Geschichte informiert: 1968 übernahm die Familie Lautenschläger aus Deutschland den Standort Karolingerstraße 7 von der Metallisierfabrik Mayr-Melnhof und erweiterte diesen. Ein Jahr später startete die Beschläge-Produktion mit 52 Mitarbeitern. In den 1980er-Jahren waren bis zu 250 Mitarbeiter beschäftigt.

1993 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „Mepla“, 2002 die Fusion mit Alfit und schließlich 2008 die Fusion von Mepla-Alfit mit Grass. Innerhalb der zum Würth-Konzern gehörenden Gruppe mit weltweit knapp 2.000 Mitarbeitern und 378 Millionen Euro Umsatz wurde die Spritzgussproduktion in Salzburg zusammengezogen. 2009 erfolgte die Positionierung als Kunststoff-Kompetenzzentrum, 2013 starteten für diesen Bereich eigene Vertriebsaktivitäten.