Häcker Küchen erwirbt zwei Grundstücke

Produktionsflächen für zukünftiges Wachstum gesichert

 Unternehmenssitz von Häcker Küchen in Rödinghausen

Unternehmenssitz von Häcker Küchen in Rödinghausen

Häcker Küchen hat in den vergangenen Wochen zwei Grundstücke erworben. Auf den Flächen sollen mittelfristig neue Werke zum Ausbau der Produktionskapazitäten errichtet werden, die das Unter­nehmen in den kom­menden Dekaden benötigt. Dabei handelt es sich um die bislang größte Investition der Unternehmensgeschichte, mit der die anhaltend positive Geschäfts­entwicklung fortge­schrieben werden soll. Getreu der Unter­nehmensphilosophie „Häcker kitchen.german Made“ liegen die neuen Grundstücke in unmittelbarer Nähe zum Unternehmenssitz im ostwestfälischen Röding­hausen.

Täglich verlassen am Unter­nehmenssitz in Rödinghausen über 900 Küchen­kom­missionen das Werksgelände für Kunden auf der ganzen Welt. Produziert und vertrieben werden die hoch­wertigen Küchen von über 1.450 Mitarbeitern in derzeit vier Werken sowie der angeschlossenen Verwaltung, die zu­sammen im letzten Jahr einen Umsatz von 512 Millionen Euro erwirt­schaftet haben. Das erfolgreiche Ergebnis basiert auf einer lang angelegten Wachstumsstrategie: In den vergangenen zwei Jahren ist Häcker Küchen um 100 Millionen Euro und um 300 Mitarbeiter ge­wachsen, was Investitionen in den Ausbau der Produktions- sowie Verwaltungsflächen mit sich gebracht hat. In diesem Jahr wird die letzte Bauphase mit der Er­weiterung des Verwaltungs- und Ausstellungsgebäudes sowie benachbarten Parkplatzflächen abgeschlossen. Die derzeitige Be­triebs­fläche von rund 260.000 Quadratmetern ist damit ausge­schöpft und eine weitere Kapazitätserweiterung am Unternehmenssitz nicht möglich.  

Positive Entwicklung fortschreiben – Kapazitäten ausbauen

Der Küchenmarkt entwickelt sich weiterhin positiv – denn rund um den Globus gewinnt die Küche „Made in Germany“ als Lebensmittelpunkt an Bedeutung: eine solide Basis für weiteres Wachstum am Standort Deutschland. „In den vergangenen Jahren haben wir uns bereits sehr positiv und deutlich über dem Marktdurchschnitt entwickelt. Möglich war dies nur durch regel­mäßige Kapazitätserweiterungen. An unserem Unternehmens­sitz in Röding­hausen haben wir eine der modernsten Pro­duktions­flächen für Küchen­­möbel. In unmittel­barer Nach­barschaft liegen Wohngebiete oder topo­grafisch ungünstige Flächen, die ein weiteres Wachstum am jetzigen Standort limitieren“, so Jochen Finkemeier, Inhaber und Ge­schäftsführer Häcker Küchen.

Zwei Grundstücke mit rund 38 Hektar erworben

In den letzten 18 Monaten wurden deshalb Alternativen in der näheren Umgebung gesucht, auf denen mittelfristig neue Werke entstehen können. Konkret wurden jüngst zwei Grundstücke  erworben, die nun weiter projektiert werden. Die erste Fläche mit rund 165.000 Quadratmetern befindet sich südlich in unmittelbarer Nähe zur Hansastraße (L557, ost­west­fälischer Kreis Herford, Nord­rhein-Westfalen) zwischen dem heutigen Unter­nehmens­sitz und der A30. Hier hat sich Häcker Küchen rund zwei Drittel des neu geplanten Gewerbegebiets gesichert.

Beim zweiten Grundstück mit rund 215.000 Quadratmetern handelt es sich um das neue Gewerbegebiet von Venne (Land­kreis Osnabrück, Nieder­sachsen) an der B218. „Die beiden Grundstücke bieten uns den Raum, den wir für unser weiteres Wachstum in den kommenden Dekaden benötigen. Dafür stellen wir einen hohen Investitions­be­trag, der gleichzeitig die größte Investitionssumme unserer Unter­nehmens­geschichte ist, zur Verfügung. Denn wir wollen ganz deutlich in unsere Zukunft in der hiesigen Region und gleichzeitig in die heutigen und zukünftigen Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden inves­tieren“, so Jochen Finkemeier weiter.

Projektierung der Flächen in 2017/2018 geplant

Der Erwerb ist der Startschuss für die eigentliche Planung der zukünftigen Bebauungen der Grundstücke. Diesen Prozess wird Häcker Küchen mit der gewohnten Sorgfalt und im engen Dialog mit den kommunalen Behörden, den Anwohnern und weiteren Interessensgemeinschaften wie beispiels­weise Umweltver­bänden durchführen. So muss die Fläche an der Hansa­straße von land­wirtschaftlicher Fläche in Gewerbe­fläche umgewandelt werden – ein Pro­zess, dessen Ausgang und zeitliche Aus­dehnung schwer abzu­schätzen ist. Da die Fläche in Venne bereits ausgewiesenes Gewerbegebiet ist, können hier bereits in den kommenden Monaten erste konkrete Planungen seitens Häcker Küchen er­folgen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mittelfristig beide Flächen mit neuen Werken bebauen können. Die jetzigen Planungen sehen eine Küchen­möbelproduktion sowie ein neues Werk für die Vorfertigung vor. Für beide Be­reiche erwarten wir in den kommenden Jahren deutlich steigen­de Produktions­mengen, die wir auch durch die Opti­mierung von Be­triebs­abläufen auf der Be­stands­fläche in Rödinghausen nicht gene­rieren können. Wir werden mo­derne Fertigungsstätten für Einbau­küchen errichten und damit weiterhin auf den Produk­tions­standort Deutschland setzen“, erläutert Geschäfts­führer Dirk Krupka, verantwortlich für das Ressort Technik.