KüchenTreff weiter auf Wachstumskurs

Mehr Mitglieder, Umsatz gesteigert: Gut aufgestellt für den Küchenhandel der Zukunft

 Dr. Oliver Streit, Geschäftsführer nobilia, hielt am Abend im Namen der Industrievertreter eine Dankesrede zur Verabschiedung von Ferdinand Schöppich. (v.l.n.r. Franz Bahlmann, Geschäftsführer KüchenTreff, Ferdinand Schöppich, Ehrenbeirat, und Dr. Oliver Streit, Geschäftsführer nobilia).

Dr. Oliver Streit, Geschäftsführer nobilia, hielt am Abend im Namen der Industrievertreter eine Dankesrede zur Verabschiedung von Ferdinand Schöppich. (v.l.n.r. Franz Bahlmann, Geschäftsführer KüchenTreff, Ferdinand Schöppich, Ehrenbeirat, und Dr. Oliver Streit, Geschäftsführer nobilia).

Einmal im Jahr lädt der Verband seine Mitglieder ein. Das Forum, in diesem Jahr mit dem Titel #KüchenTreffdesJahres 2018, fand im Hotel Pullman in Köln statt. 300 Gäste nahmen an der zweitägigen Veranstaltung teil, die jedes Mal gleich mehrere Funktionen erfüllt: Sie bietet einen Rückblick auf die Entwicklung im vergangenen Jahr, ist eine Kommunikationsplattform, die den Inhabern der Küchenstudios Gelegenheit zum lockeren Austausch bietet und eröffnet Perspektiven für den Küchenhandel der Zukunft.

2017 war ein hervorragendes Jahr für KüchenTreff. 38 neue Händler traten dem Einkaufsverband bei und erhöhten die Gesamtzahl der Mitglieder auf etwa 340 mit insgesamt fast 400 Küchenstudios in den Kernmärkten Deutschland und den Niederlanden sowie mit einzelnen Niederlassungen in Belgien, Rumänien und Polen. Entgegen der Branchenentwicklung verzeichnete KüchenTreff im vergangenen Jahr einen Umsatzzuwachs von 3,8 Prozent. Damit dieser Erfolgskurs beibehalten wird, lag der Fokus des diesjährigen Forums darauf, den Mitgliedern nützliches Wissen zum Küchenhandel der Zukunft zu vermitteln. In seinem Einführungsvortrag umriss KüchenTreff-Geschäftsführer Franz Bahlmann die Entwicklung: Das Internet verändere den Handel. Der Kunde könne sich heute überall informieren und müsse dafür nicht mehr ins Küchenstudio. Eine loyale Kundenbindung zu schaffen, sei dadurch erheblich schwieriger geworden. Um angesichts dieser Veränderungen erfolgreich zu bleiben, habe sich die Aufgabe von Küchenstudios geändert: „Der Kunde kauft keine Küche“, so Franz Bahlmann, „er kauft Emotionen. Damit das gelingt, müssen die Händler ihr Profil am Markt stärken und erreichen, dass sich die Kunden von der Erstberatung bis zum ersten Kocherlebnis wohlfühlen.“ Diese Botschaft ist schon lange Teil der KüchenTreff-DNA: Service, Beratungsqualität, Transparenz, Kreativität und Professionalität sind die Säulen, auf denen der Erfolg des Verbandes ruht. Wie die Händler dieses Kapital nutzen können, war Gegenstand von verschiedenen Workshops, die im Anschluss an die Begrüßung und eine Podiumsdiskussion zum gleichen Thema besucht werden konnten. Von Social Media über Mitarbeitermotivation bis hin zur Customer Journey reichten die Themenfelder, mit denen KüchenTreff seine Mitglieder fit für die Zukunft machte. Auch der Keynote-Speaker Peter Holzer, der im Anschluss die KüchenTreff-Mitglieder begeisterte, befasste sich mit der Kundenkommunikation – und leitete mit seinem Vortrag den Ausklang der Veranstaltung ein. Ganz im Sinne des familiären Anspruchs von KüchenTreff gab es zum Ende Gelegenheit zum kollegialen Austausch – und zum Abschiednehmen: Auf der Abendveranstaltung im Pullman Hotel wurde Ferdinand Schöppich, KüchenTreff-Mitglied der ersten Stunde und langjähriger Beiratsvorsitzender, verabschiedet. Als Nachfolger im Beirat wurde bereits am Vortag im Rahmen der internen Gesellschafterversammlung Christian Schneider gewählt, der nach dem sehr gelungenen Forum #KüchenTreffdesJahres 2018 seinen Dienst antritt. Der neue Vorsitzende wird auf der Beiratssitzung im Mai gewählt. Das nächste Forum findet vom 22. bis 24. März 2019 in Berlin statt.