Lechner nimmt neue Produktionshalle in Vollbetrieb

Mehr Individualität: Arbeitsplatten aus Naturstein und Keramik

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Die Entwicklung im Küchenmarkt geht immer mehr in Richtung Individualität und Vielseitigkeit. Das gilt auch für Arbeitsplatten und Rückwände. Lechner hat diesen Trend früh erkannt und in die Produktion investiert. Seit Beginn 2018 ist die neue Produktionshalle für hochwertige Platten aus Naturstein und Keramik in Vollbetrieb

Die Summe, die in Deutschland durchschnittlich in die neue Küche investiert wird, steigt seit Jahren: von 5650 Euro im Jahr 2011 auf 6700 Euro im letzten Jahr. Hinter diesen Zahlen steht eine klare Entwicklung. Die Küche rückt in den Fokus der Konsumenten. Sie ist heute Wohnungsmittelpunkt. Die Zeiten, in denen die Küche ein reiner Funktionsraum war, sind lange vorbei. Wie der Wohn- oder Empfangsbereich muss sie heute Individualität zeigen, der Persönlichkeit des Benutzers entsprechen und einen perfekten Rahmen für Abende mit Freunden oder im Kreise der Familie bilden. Die Voraussetzung dafür: vielseitige Materialien, die sich kombinieren lassen und durch Strapazierfähigkeit auszeichnen.

Auf hochwertige Materialien und sorgfältige Verarbeitung wurde bei Lechner seit jeher großen Wert gelegt: Das bayerische Unternehmen hat sich seit seiner Gründung zu einem der führenden Anbieter von maßgefertigten Küchenarbeitsplatten und -rückwänden  entwickelt. Seit 1974 verfolgt Lechner dabei das Credo „Alles aus einer Hand“ – und gewährleistet mit großer Materialvielfalt und hoher Materialkompetenz die durchgehend hohe Qualität des Produktportfolios.

20.500 Quadratmeter für noch mehr Materialvielfalt

Diese Position wird Lechner auch zukünftig ausbauen. Ein Baustein der Unternehmensstrategie sind dabei Investitionen in neue Produktionsanlagen. 2015 hat Lechner eine neue Halle auf dem Firmengelände in Rothenburg ob der Tauber gebaut und mit der Keramikproduktion nun in Vollbetrieb genommen. Auf 20.500 m2 produziert Lechner mit einem hochmodernen Maschinenpark und erstklassig ausgebildeten Mitarbeitern Naturstein- und Keramikplatten für Kunden, die ihren Küchen das gewisse Etwas verleihen wollen. „Der Trend zu Individualität und Qualität erstreckt sich über alle Bestandteile einer Küche, von den Elektrogeräten über die Beschläge bis hin zu Arbeitsplatten und Rückwänden“, sagt Dr. Dirk Dantz, Geschäftsführer Produktion und Technik bei Lechner. „Materialien wie Naturstein, Quarzstein oder Keramik werden bei den Endkunden immer beliebter, genauso wie Glasrückwände.“ Im Bereich der Glasrückwände ist Lechner bereits hervorragend aufgestellt und investiert auch hier aktuell in neue Drucktechnologien. Natur- und Quarzstein haben mit der neuen Produktionsfläche einen Quantensprung gemacht – und Keramik ist das nächste Thema, das das Unternehmen weiter vorantreibt: „Nach der erfolgreichen Anlaufphase beginnen wir jetzt mit dem Aufbau neuer, zusätzlicher Produktionslinien für die Konfektionierung von Keramik.“

Höhere Effizienz, halbierte Neuzuschnittquote

Sämtliche Prozesse in der neuen Halle 8 wurden dabei nach modernsten Lean-Management-Methoden optimiert. Die Effizienz konnte so bereits um 30 Prozent gesteigert werden. Zeitgleich wurde die Neuzuschnittquote um 50 Prozent reduziert. Insgesamt belaufen sich die Investitionen in die neue Produktionshalle und den Maschinenpark auf weit über 20 Millionen Euro. Durch diese Optimierungen und Neuinvestitionen können ab 2018 weit über 1000 Aufträge pro Woche bearbeitet werden.

In diesen Zahlen zeigt sich das Potenzial, das die strategische Neuausrichtung von Lechner freisetzt. Das ist auch ein Resultat der Personalpolitik des bayerischen Unternehmens: Lechner hat in 2017 personelle Veränderungen in Schlüsselpositionen vorgenommen. Ein Schwerpunkt lag dabei auf neuen Führungskräften mit Erfahrungen im Automobilgeschäft, einer Branche, die hinsichtlich der Fertigungstechnik ein besonders hohes Niveau aufweist. Diese klare strategische Ausrichtung in der Personalentwicklung zeigt bereits Erfolge im operativen Geschäft und wird sich weiter fortsetzen. „Mit unserer Personalpolitik, den Investitionen in die Produktion, unserer Qualitätsoffensive – und auch der stärkeren Hinwendung zum Endkunden durch unsere Marketingkampagne haben wir die Marke Lechner bestens aufgestellt“, so Andrea Lechner-Meidel. „So sehen wir uns bestens gerüstet für unsere ambitionierten Wachstumsziele und lösen gleichzeitig das Versprechen ein, für das wir seit über 40 Jahren stehen: den Kunden hervorragende handwerkliche Produkte in verschiedensten Materialwelten und Preiskategorien anzubieten, mit denen sie ihrer Küche individuelle Klasse verleihen können und lange zufrieden sind.“