OMEGA und GRASS gestalten die Zukunft des Wohnens gemeinsam

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Der englische Küchenhersteller OMEGA PLC und der Spezialist für Bewegungssysteme GRASS vereinbaren eine langfristige Markenpartnerschaft. Urbanisierung, Wohnraummangel, verändertes Kaufverhalten, zunehmende Bedeutung des Online-Geschäfts, Preisdruck, Digitalisierung, Smart Home, Losgröße-1-Fertigung, wachsender Wettbewerbsdruck und nicht zuletzt der Brexit – die Herausforderungen für die europäische Möbelindustrie sind vielfältig. Für die beiden Unternehmen Grund genug, Kräfte zu bündeln, Synergien zu nutzen und den Wandel Seite an Seite in Angriff zu nehmen. Neben gemeinsamen Marketing-Aktivitäten soll insbesondere auch die Entwicklung neuer Vertriebskonzepte im Fokus stehen.

OMEGA und GRASS haben eine breit angelegte Kooperation bekanntgegeben. Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen zu stärken und in Zeiten rasanter Veränderungen in der Möbelbranche die Kräfte zu bündeln und sich den Herausforderungen gemeinsam zu stellen. „Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens, hat schon Albert Einstein gewusst. Insofern ist es nur konsequent und richtig, für fortschrittliche Möbelkonzepte geeignete Allianzen zu bilden“, erläutert Albert Trebo, CEO der GRASS-Gruppe, den Hintergrund der zukunftsgerichteten Partnerschaft. „Die Kompetenz von OMEGA ist es, Qualitätsküchen zu bauen. Unsere Kompetenz ist die Entwicklung von funktionalen Bewegungs-Systemen. Gemeinsam sind wir ein einzigartiges Team von Möbelspezialisten, das eine neue Ära des Möbelbaus und dessen Vermarktung einläuten kann.“ Die Markenpartnerschaft soll es beiden Unternehmen ermöglichen, neue Möbelkonzepte zu entwickeln, die Fertigung von Möbelbauteilen und Beschlägen optimal aufeinander anzupassen, das perfekte Angebot für die relevanten Zielgruppen zu schaffen sowie neue Vertriebswege zu ergründen – und dabei trotzdem ihre unverwechselbaren Markeneigenschaften zu bewahren.

Zwei Unternehmen investieren in die Zukunft

„Wachstum ist nur möglich, wenn man die Voraussetzungen dafür schafft“, sagt Albert Trebo. In dieser Hinsicht sind beide Markenpartner gleichermaßen gut vorbereitet. OMEGA hat in den vergangenen sieben Jahren etwa 25 Millionen Pfund in die Automatisierung und den Ausbau der Fertigung in South Yorkshire investiert. Neben einem eigenen Lackierwerk und verschiedensten neuen Automatisierungsstraßen entstand auch eine neue Halle mit etwa 7.000 Quadratmetern Lagerfläche, was eine Verdoppelung der Kapazitäten möglich macht. Und auch GRASS hat kürzlich etwa 100 Millionen Euro in die Zukunft investiert: Mitte 2018 wurde der Grundstein für das neues Vertriebs- und Logistikzentrum auf 43.000 Quadratmetern in Hohenems, Österreich, gelegt. Für das Unternehmen der Würth-Gruppe ist dies die größte Investition in der Firmengeschichte, ein deutliches Bekenntnis zum Standort Vorarlberg und die Ausrichtung des Bewegungsspezialisten auf weiteres Wachstum.

Das Wohnen wird sich verändern

Wie wohnen wir in 15 Jahren? Zukunftsforscher sind sich in einem Punkt einig: Die heutigen Metropolen werden bis etwa 2030 zu sogenannten Megacities heranwachsen, in denen dann 70 % der Weltbevölkerung leben. Wohnraum wird zur fast unbezahlbaren Mangelware. Zwangsläufig werden sich die Anforderungen an Architektur und Möbel radikal verändern. Und daraus folgt der Gedanke: Wo kaufen wir Möbel in 15 Jahren? Oder wird es vermehrt Leihmöbel bzw. Sharing-Angebote geben? Wird das Möbelstudio am Stadtrand die erste Anlaufstelle sein oder bestellen wir Küchen und Möbel online? Oder gibt es Alternativen zum herkömmlichen Zuhause? „Ich könnte mir vorstellen, dass das zukünftige Wohnen eher einem Hotelaufenthalt gleichen wird. Ähnlich wie heute Ferienapartments werden wir künftig voll ausgestattete Wohnungen nutzen“, sagt Harald Klüh, Global Brand Manager von GRASS, der sich seit vielen Jahren weltweit mit Trendforschern und anderen Fachleuten zu den Themen Wohnen, Arbeiten und Leben in der Zukunft austauscht. Bei dieser Vision stellt sich die Frage, wer in Zukunft darüber entscheidet, welche Möbel in den „Apartments“ stehen. An welche Kunden wenden sich dann OMEGA und GRASS? Diesen und vielen weiteren Fragen werden sich beide Unternehmen gemeinsam stellen und nach neuen Lösungen suchen.

Projektgeschäft als Wachstumsmotor

Schon in den nächsten fünf Jahren wird in Europa eine steigende Nachfrage nach komplett ausgestatteten Immobilien erwartet. Was in Asien, im Mittleren Osten und in Nordamerika längst Normalität geworden ist, wird sich demnach auch in Europa etablieren – große Wohnprojekte, die schlüsselfertig und voll ausgestattet an Käufer oder Mieter übergeben werden. Küche, Bad, Wohnraum, Schlafzimmer – die Wohnungen sind komplett eingerichtet und sofort bezugsfertig. Selbst TV-Gerät, Sound-System und Kaffeemaschine sind im Paketpreis enthalten. „Solche Immobilienprojekte haben ihre ganz eigenen Gesetze und stellen besondere Anforderungen“, beschreibt Harald Klüh diese Vision. „OMEGA ist dafür bestens gerüstet und der ideale Partner für GRASS.“

OMEGA bietet hochwertige Qualitätsmöbel „Made in England“ und gehört zweifellos zu den ambitioniertesten Küchenherstellern im Vereinigten Königreich. Seit der Gründung im Jahr 1992 hat sich das Unternehmen zwischenzeitlich zu einem Big Player entwickelt, der als Vorreiter in den Bereichen Design, automatisierte Herstellung und Marketing gilt und dessen Markenküchen über Fachgeschäfte auf den britischen Inseln vertrieben werden. Flat packs oder pre-assembled – OMEGA gehört zu den wenigen Möbelherstellern, die beide Optionen bieten. Diese Besonderheit macht den Küchenspezialisten aus Yorkshire zu einem Experten in Sachen Beratung und Unterstützung nationaler und internationaler Immobilienkunden.

1 + 1 = 3. Das Ganze ist mehr als die Summe zweier Marken

Harald Klüh bezeichnet Kooperationen als Schlüssel zum Erfolg und bewertet die neue Markenallianz als riesige Chance für beide Partner. Er weiß, dass sich die Kooperation von Marken als hoch erfolgreiches Geschäftsmodell etabliert hat. Marken können sich gegenseitig aufladen und miteinander wachsen. Solche Markenpartnerschaften sind vor allem dann effektiv, wenn sich zwei Kompetenzfelder harmonisch miteinander verbinden lassen und sich schlüssig ergänzen. „Wenn zum Beispiel im neuen Ferrari-Modell RECARO-Sitze oder in der neuen OMEGA-Küche GRASS-Bewegungs-Systeme eingebaut sind. Dann können beide Marken voneinander profitieren“, erklärt der Markenfachmann. Neben dem wechselseitigen Transfer von Markeneigenschaften sorgt die Hervorhebung von Markenkomponenten für hohe Aufmerksamkeit, für Differenzierung und für zusätzliche Verkaufsargumente.

OMEGA moved by GRASS

Welche bedeutende Rolle Bewegungs-Systeme bei der Beurteilung von Küchen und Möbeln spielen, kann man auf Möbelmessen sehr genau beobachten. Bewegungs-Systeme erwecken Möbel zum Leben: Wenn Verbraucher vor ein ausgestelltes Möbelstück treten, ist die erste Reaktion stets gleich – sie berühren das Möbel, öffnen eine Schublade, eine Tür oder eine Klappe. Erst durch das Öffnen und Schließen werden Möbel haptisch, akustisch und visuell erlebbar. „Genau genommen steuern wir mit unseren Auszugs-, Scharnier- und Klappen-Systemen nicht nur funktionale Spitzentechnologie bei, sondern insbesondere auch ein emotionales Erlebnis“, sagt Harald Klüh. „Damit dieser emotionale Erlebniswert auch vom Verbraucher wahrgenommen und als Mehrwert verstanden wird, gilt es auf die besonderen Qualitäten unserer Bewegungs-Systeme aufmerksam zu machen. Ebendies hoffen wir durch die Markenpartnerschaft mit OMEGA schaffen zu können.“

Wer OMEGA kauft, soll wissen, dass GRASS Bewegungs-Systeme integriert sind

GRASS beliefert die besten Möbelhersteller der Welt – ob italienische Stardesigner, Luxusmanufakturen, voll automatisierte Volumenhersteller oder den innovativen Tischler um die Ecke. Beschläge von GRASS machen den Unterschied, sorgen für die perfekte Bewegung und haben sich bereits global bewährt. In weltweit etwa 30 Millionen Haushalten befindet sich eine Küche mit GRASS-Beschlägen. „Wir sind der weltweit führende Entwickler und Hersteller von funktionalen Bewegungs-Systemen für exklusive Möbel“, ergänzt CEO Albert Trebo, „diese Expertise bringen wir in die Markenpartnerschaft mit OMEGA ein.“ Dass GRASS-Produkte höchst zuverlässige, innovative Funktionsbauteile sind, hat OMEGA schon früh erkannt. Seit fast 20 Jahren setzt der englische Küchenhersteller auf Bewegungstechnologie aus dem Hause GRASS. Diese langjährige Partnerschaft in eine erfolgreiche Zukunft zu führen – das ist das Ziel der vereinbarten Kooperation.

Den Unwägbarkeiten des bevorstehenden Brexits zum Trotz haben sich OMEGA und GRASS für eine langfristige Zusammenarbeit entschieden. „Was auch immer die Zukunft bringen mag, gemeinsam werden wir in der Lage sein, es zu meistern“, fasst der GRASS-CEO Albert Trebo die Ziele für die Partnerschaft zusammen.