ORGATEC 2018: Lichtkunstwerk DeepLumen beeindruckt Besucher

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Mit DeepLumen begeistern ASB Architectural mit Christof Babinsky und Marc Gumpinger die Gäste auf der ORGATEC. Die Kunstinstallation ist die erste Kooperation zwischen dem Künstler Marc Gumpinger und dem Innovator und Unternehmer Christof Babinsky. Das kreative Konzept eröffnet Architekten, Inneneinrichtern oder Event-Planern ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Ein ganz besonderes Glanzlicht erwartet die Besucher der diesjährigen ORGATEC: DeepLumen von ASB Architectural und Marc Gumpinger. Die Kunst-Installation aus Glas und Licht ist das Resultat eines Treffens des Geschäftsführers von ASB GlassFloor, Christof Babinsky mit dem Künstler Marc Gumpinger. Schnell war klar, dass die beiden eine Begeisterung für technische Innovation verbindet und dass eine Kooperation interessante Perspektiven eröffnen würde. Das Ergebnis der ersten Zusammenarbeit kann gerade auf der ORGATEC bestaunt werden. „Wir möchten öffentliche und private Räume mit der Verwendung von LEDs in der Architektur aufwerten“, sagt Christof Babinsky. „Die LED-Wand wird eingesetzt um ein fast schon natürliches Ambiente zu erschaffen, anstatt – wie sonst üblich – um Werbung in die Welt hinaus zu posaunen.“

„Ich sehe was, was Du nicht siehst“

Der 3 auf 6 Meter umfassende, freistehende Quader mit einer Raumhöhe von 2,5 m wurde rundum aus speziellem Glas gefertigt. Drei Wände sowie die Decke sind spiegelnd, der Boden und eine der Seitenwände hingegen sind transluzent und verbergen über 800.000 LEDs. Diese sind hinter milchigem Glas installiert. Die spiegelnden Glaswände ermöglichen es dem Künstler, die Reflektionen der beleuchteten Oberflächen einzufangen, um so eine abstrakte und faszinierende virtuelle Umgebung und das Gefühl unendlicher Weite zu erschaffen. Die lichtdurchlässigen Spiegelwände kreieren ein wundersames Umfeld, verborgen vor der Umgebung, allein für den Betrachter innerhalb des Quaders. Passanten aber können den Betrachter aufgrund der Beschaffenheit der verwendeten Gläser beobachten und zusehen, wie er den Quader erfährt und erlebt.

Die Algorithmen, die für den visuellen, beweglichen Content der Installation verantwortlich sind, wurden von Marc Gumpinger designed und erzeugen eine digitale Welt voller Illusionen, die – obwohl sie digital sind – eine Umgebung erschaffen, die sich natürlich anfühlt und verhält. Unorganische Mittel werden benutzt, um ein emotionales Ambiente zu erzeugen, das die Anforderungen an modernes, bewegliches Design in einem fortschrittlichen Arbeitsumfeld erfüllt.

Marc Gumpinger und Christof Babinsky

Marc Gumpinger und Christof Babinsky

Gumpinger und Babinsky, die mit diesem innovativen Konzept die Gestaltung von Flächen in aller Welt verändern wollen, haben der ORGATEC einen Publikumsmagneten beschert. Auch Gerald Böse, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Koelnmesse, zeigte sich bei seinem Rundgang beeindruckt.

DeepLumen kann noch bis zum Ende der Messe am 27. Oktober besichtigt werden. Christof Babinsky und Marc Gumpinger stehen für Fragen und Interviews zur Verfügung.