„Universal Privacy Room“: Vauth-Sagel und NolteD präsentieren neue Studie

Wertvolle Erkenntnisse zum Thema Komfortwohnen

Die Themen „Universal Design“ und Komfortwohnen stehen im Mittelpunkt des Messeauftritts von Vauth-Sagel und NolteD auf der „Altenpflege 2016“. Neben der bereits im Handel erhältlichen Möbelserie TANA präsentieren die beiden Unternehmen die Ergebnisse einer Studie, für die das Perception Lab der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe verschiedene Nutzungsszenarien in unterschiedlichen Le-bensphasen untersuchte. Die Ergebnisse der Untersuchung liefern interessante Impulse für zukünftige Möbeldesigns.

Ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich Forschung und lokale Wirtschaft gegenseitig befruchten können, zeigen die Unternehmen Vauth-Sagel und NolteD auf der „Altenpflege 2016“ in Hannover: Dort präsentieren sie eine Studie, bei der Studenten der Detmolder Hochschule für Architektur und Innenarchitektur verschiedene Nutzungsszenarien für die unterschiedlichen Lebensphasen  des Menschen simuliert haben. Dass ein Single anders lebt als eine Familie und sich der Alltag einer Familie von dem eines Ehepaares im Ruhestand unterscheidet, ist offensichtlich. Doch in welcher Hinsicht sich die Tagesabläufe unterscheiden, wie die intimen Bereiche der Wohnung in den unterschiedlichen Lebenszyklen genutzt werden – das sind Erkenntnisse, die gerade in Hinblick auf den Ansatz des „Universal Design“ interessante Design- und Gestaltungsimpulse bieten.

Stauraumbedarf verändert sich

Wie kann komfortables Wohnen so gestaltet werden, dass es generationsübergreifende Anforderungen erfüllt? Wie kann vermieden werden, dass im Rahmen dieser Entwicklung auf-wändige Veränderungen notwendig werden? Wie müssen zeitlose Wohnelemente gestaltet sein, damit sie modular anpassbar sind? Die verschiedenartigen Lebensphasen beschreibt die Studie „Universal Privacy Room“, indem sie eine Frau von der Studienzeit über die erste gemeinsame Wohnung mit dem Partner und das Haus mit Familie bis in die Rentenjahre „begleitet“. Untersucht wurde beispielsweise der Stauraumbedarf über die jeweiligen Lebensabschnitte. Das Fazit: Der Stauraum ändert sich nicht nur hinsichtlich der Menge an persönlichen Dingen, die untergebracht werden müssen, sondern auch hinsichtlich der Gestaltung: Im Alter zum Beispiel verlagern sich die Schwerpunkte der Aufbewahrung aufgrund körperlicher Einschränkungen. Dinge, die im täglichen Leben benötigt werden, finden eher in der Breite Platz, während die oberen Schrankbereiche als Stauraum vernachlässigt werden. Solche und andere Erkenntnisse werden Vauth-Sagel und NolteD auf der „Altenpflege 2016“ vorstellen – und damit auch Wege für weitere Entwicklungsschritte ihrer Zusammenarbeit aufzeigen. 

Eine vorausschauende Entwicklung: die Möbelserie TANA

Neben der Studie zeigen die beiden Unternehmen auch ihre Möbelserie TANA, die bereits im Handel erhältlich ist. TANA nimmt einige der Anforderungen, die in der Studie erarbeitet wurden, vorweg: So gibt es beispielsweise ein Stauraumelement „Kleiderlift“, das Hemden, Blusen und Jacken aus dem oberen Schrankbereich in die Komfort-Zugriff-Position auf mitt-lerer Höhe bringt. Da verwundert es nicht, dass TANA in diesem Jahr gleich doppelt preisgekrönt wurde: Die Möbelserie ist sowohl der „Universal Design Expert Favorite 2016“ als auch der „Universal Design Customer Favorite 2016“. Auf der „Altenpflege“ könnte nun ein weiterer Preis hinzukommen. TANA ist für den Innovationspreis der Fachmesse nominiert. 
Zu sehen sind die innovative Produktlinie sowie die visuell aufgearbeiteten Ergebnisse der Studie auf der Ausstellungsfläche für innovative Produkte „Aveneo“.