Vauth-Sagel übernimmt Hetal-Werke

Ausbau des Produktportfolios in den Bereichen Küche und Automobil

Das inhabergeführte Familienunternehmen Vauth-Sagel hat zum 1. August 2017 die Hetal-Werke Franz Hettich GmbH & Co. KG, ein Tochterunternehmen der Würth-Gruppe, übernommen. Der baden-württem­bergische Mittelständler produziert mit rund 50 Mitarbeitern an zwei Standorten, in Alpirsbach und Betzweiler, Systemkomponenten für die Küchenmöbel- und Automobilbranche. In beiden Branchen sowie weiteren Geschäftsbereichen ist Vauth-Sagel seit vielen Jahrzehnten ein international erfolg­reicher Partner der Industrie und des Handels und rundet mit der Übernahme sein Produktportfolio punktuell ab.

Seit über 55 Jahren steht die Vauth-Sagel Gruppe für innovative Systemlösungen im Bereich Furni­ture, Care, Caravaning, Automotive sowie Multi-Market. Das inhaber­geführte Familien­unternehmen ent­wickelt, fertigt und vertreibt an vier Standorten in Ostwestfalen und Nordhessen jährlich über 85 Millionen Qualitäts­produkte „Made in Germany“. Die Branchen Furniture und Automotive bilden da­bei einen Schwerpunkt, dessen Produktportfolio durch die Übernahme der Hetal-Werke sinn­voll erweitert wird. Beispiele hierfür sind die Eckschranksysteme sowie Schrankaufhänger für Küchen (Furniture) und die Unterbaugruppen für Fahr­zeugsitze (Automotive). „Mit der Über­nahme der Hetal-Werke ergänzen wir strategisch unser Produktsortiment. Für unseren Kompetenzbereich Eck­schrank­systeme erwerben wir Produktlösungen, die wir zuvor nicht im Sortiment hatten. Und im Bereich Automotive erweitern wir unsere umfassende Kompetenz um ein weiteres Wachstumsfeld“, sagt Geschäftsführer Claus Sagel. „Unseren neuen sowie bestehenden Kunden bieten wir eine noch um­fassendere Produkt­palette, die wir, wie es sich für uns gehört, in höchster Qualität zuverlässig liefern.“  

Übernahme erfolgte zum 1. August 2017

Zum Stichtag 1. August 2017 übernahm Vauth-Sagel die Hetal-Werke Frank Hettich GmbH & Co. KG von der Würth-Gruppe. Der neue Geschäftsführer ist Claus Sagel; der bisherige Hetal-Geschäfts­führer André Scheidt hat das Unternehmen bereits verlassen. Hauptsitz der Hetal-Werke ist Alpirs­bach, ein weiterer Produk­tions­standort befindet sich im nahen Betzweiler. Derzeit sind an beiden Standorten rund 50 Mitarbeiter beschäftigt. Bestandteil der Übernahme ist das komplette Unternehmen, also die Mitarbeiter, beide Werke samt Ausstattung sowie alle Produkt­bereiche und die damit verbundenen Patent- und Namensrechte.

Die Hetal-Werke waren seit 2007 Teil der Würth-Gruppe, zu der unter anderem auch das öster­reichische Unternehmen GRASS zählt, Hersteller von Bewegungssystemen für die Möbelbranche. In den vergangenen Jahren wurde bereits der Produkt­bereich „Klappenbeschläge“ von den Hetal-Werken auf GRASS übertragen, seitdem wird beispiels­weise die Kinvaro-Produktfamilie am deutschen GRASS-Standort Reinheim produziert.

„Mit den Hetal-Werken übernehmen wir ein uns sehr bekanntes Traditionsunternehmen, in dessen Geschäftsfeldern wir uns ebenfalls sehr gut auskennen und Synergien schnell für die Kunden und unsere Unternehmensgruppe nutzen können“, fasst Holding-Geschäftsführer Thomas Sagel zusam­men.

Über den Kaufpreis sowie weitere Vertragsdetails haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.