Zweite China Kitchen Tour war ein voller Erfolg

CKT 2018 Teilnehmer

CKT 2018 Teilnehmer

China ist – auch für die deutsche Küchen- und Einrichtungsbranche – ein Markt mit enormen Absatzpotenzialen. Um sie zu nutzen, müssen die Wirtschaftsakteure nicht nur formelle Hürden nehmen, sie müssen vor allem das Land, die Menschen und den Markt verstehen. Zu diesem Zweck haben AMK Die Moderne Küche Service GmbH und GOOS COMMUNICATION bereits die zweite China Kitchen Tour veranstaltet. Und das mit großem Erfolg: Die 4-tägige Reise im November 2018 durch das halbe Land zeigte nicht nur das gesamte Spek­trum der chine­sischen Küchen- und Einrichtungswelt, sondern bot auch die Chance, wert­volles Know-how und wichtige Kontakte zu Inhabern und Vorständen zu sammeln. Die Mitreisenden haben viele und unterschied­lich­ste Erfahrungen mit nach Hause genommen, die nun gewinn­brin­gend im Geschäftsalltag eingesetzt werden können.

Während sich das Wachstum in Deutschland und den umliegenden europäischen Märkten verlangsamt, entwickelt sich China zu einem der Zukunftsmärkte für die Küchenbranche. Derzeit zählen rund 10 Prozent der Chinesen zur Mittelschicht. 2030 rechnet man mit einem Anteil von 70 Prozent, der einer Kaufkraft von fast 10 Billionen Dollar entspricht. Das kommt auch der Küchenbranche zugute: Der Kücheneinbaumarkt etwa soll von 15 Milli­arden Euro 2016 auf 22,6 Milliarden Euro im Jahr 2019 steigen.

Damit deutsche Unternehmen an diesem enormen Wachstum partizipieren können, haben AMK Die Moderne Küche Service GmbH und GOOS COMMUNICATION nach der erfolgreichen Premierenreise im Jahr 2017 die zweite China Kitchen Tour durchgeführt. Die Idee dahinter: Branchenwissen vor Ort er­werben und den Teilnehmern die komplette Wertschöpfungskette erlebbar machen. Dass dieses Vorhaben durchaus erfolgreich war, zeigen die Reaktionen der Mitreisenden: „Geboten wurden viele interessante Einblicke in einen Markt, der sich gefühlt direkt vom Kontrakt-do­minierten Objektgeschäft in der nahen Zukunft über hochintelligente digitale Vermarktungs­konzepte zum Online-Retailmarkt zwischen Herstellern und Endkonsumenten wandeln könnte“, so Naber-Geschäftsführer Lasse Naber. Dr. Elmar Stumpf von Nobilia fügt hinzu: „Der chinesische Markt ist schon heute sehr interessant – er wird zukünftig eine wesentliche Rolle im Weltmarkt der Küchen spielen. Für Bernd Voss von der Koelnmesse war noch eine weitere Facette zielführend: „Die Möglichkeit, die Spitzen der besuchten Unternehmen per­sönlich kennengelernt zu haben, und die Fülle der Termine hat diese Tour unvergessen und nachhaltig gemacht“.

Von den High-Tech-Malls bis zum Besuch der Nummer 1

Nach einem Ankunftstag zur Akklimatisierung startete die Reise getreu der Intention, die gesamte Wertschöpfungskette zu zeigen, mit dem Einrichtungshandel in Shanghai. Ein Be­such in zwei ver­schiedenen Malls samt ausführlichem Gespräch mit der Führungsriege führte der Gruppe am zweiten Tag gleich eine Besonderheit des chinesischen Handels vor Augen: Für jede Kon­sum­­güter­gruppe gibt es spezialisierte, hochwertige Einkaufszentren. Hier präsen­tiert sich unter an­derem auch das Nobilia House auf mehreren Stockwerken, welches ebenfalls be­sucht wurde. Einen Katzensprung entfernt lud der Häfele Showroom zu einem Rundgang ein und machte dabei die Technik im Möbel erleb­bar. Der aktionsreiche Tag wurde mit einem fulminanten Dinner in einem Showroom der BSH China in Hangzhou abgeschlossen.

Am dritten Tag ging es weiter in die Welt der Elektrogeräte. Den Start macht der Elektro­händler Suning, der stationär und online zu einem der absoluten Größen des Landes zählt. Anschließend besuchte die Gruppe den Elektrogerätehersteller Robam, wo nicht nur ein Mit­tag­essen mit dem Präsidenten des Unternehmens stattfand, sondern anschließend auch eine be­eindrucken­de Werks­führung. Per Flugzeug reiste die Gruppe nachmittags von Hang­zhou in Richtung Süden nach Guangzhou.

Der letzte Veranstaltungstag hatte es nochmals in sich: Gleich morgens stand die Werks­besichtigung beim größten chinesischen Küchenhersteller Oppein auf dem Programm. Am Mittag wurde die Grup­pe wiederum von den Inhabern zum ausführlichen Mittagslunch ge­la­den. ­Gut ge­stärkt ging es im Anschluss ins neue Headquarter von Nature, ein Unternehmen, das von Fußböden über Möbel bis hin zu weiteren Einrichtungsgegenständen komplette Wohnungen ausstat­tet. Auch hier standen die Inhaber den Teilnehmenden Rede und Antwort. Den krönenden Abschluss bildete am Abend der Besuch von realen chinesischen Woh­nun­gen. Nicht nur die Herzlichkeit, mit der die Besucher empfangen wurden, fand Anerkennung, auch be­eindruckte der Blick in „echte“ Wohnungen und Küchen.

Handel, Hersteller, Ausstatter, reale Wohnungen – die Tourplanung überzeugte

Resultierend aus den Erlebnissen und dem anschließenden Feedback der Teilnehmer der ersten China Kitchen Tour wurde die Tour 2018 überarbeitet, gestrafft und punktuell ausge­baut. „Das erste Feedback der Teilnehmer zeigt, dass wir grundlegende Erkenntnisse des chine­sischen Küchen- und Einrichtungsmarktes vermittelt haben. Nun weiß man Bescheid, kann mitreden und eigene Strategien entwickeln“, resümiert Volker Irle, Geschäftsführer des AMK und Mitinitiator der China Kitchen Tour. „Uns allen ist bewusst, dass China nicht nur einer der ganz großen Zukunftsmärkte der Küchen- und Einrichtungs­branche sein wird, sondern dass dieser Markt auch anders und damit besonders ist. Als Partner stehen die AMK sowie GOOS COMMUNICATION der Branche unterstützend und beratend zur Verfügung – auf einer China Kitchen Tour oder im Tagesgeschäft darüber hinaus“, fügt Florian Goos, Inhaber und Geschäftsführer von GOOS COMMUNICATION hinzu.

Wer mehr über die zweite China Kitchen Tour erfahren möchte, findet unter www.goos-communication.com einen Einblick.