KW 16: Nur 8 Prozent der Deutschen wünschen sich ein schlaues Haus

Was ist eigentlich das Gegenteil von „Smart Home“. Das dumpfbackige Haus? Die tumbe Wohnung? Wie auch immer – die meisten Deutschen wollen den Intelligenzgrad ihrer vier Wände lieber auf dem Niveau einer Kartoffel halten. Zu groß ist die Angst vor einer Beeinträchtigung der Privatsphäre, zu klein das Wissen um die Vorteile …

Liebe Mitarbeiter der Einrichtungsbranche, liebe Entwickler von Soft- und Hardware für intelligentes Wohnen, Sie müssen jetzt sehr stark sein! Die Mediaagentur Mindshare hat in einer repräsentativen Online-Umfrage  abgefragt, wie es die Deutschen so mit dem Thema „Smart Home“ halten. Die Gretchen-Frage der Einrichtungsbranche sozusagen. Das Ergebnis fiel dann (wie auch die Antwort von Dr. Heinrich Faust) ernüchternd aus: Gerade mal zwei bis acht Prozent wollen sich in den nächsten 12 Monaten ein internetgebundenes Haushalts-Gerät kaufen. Und auch der Status Quo sieht nicht viel besser aus: „Die Anschlussquote von internetgebundenen Heizungen, Steckdosen oder Rollläden in den Haushalten variiert abhängig vom Gerät lediglich zwischen ein bis sieben Prozent.“ Diese Bestandsaufnahme von Gegenwart und naher Zukunft des Smart Home unterscheidet sich deutlich von dem Potenzial, das die Industrie diesem Segment beimisst. Die Gründe für die mangelnde Begeisterung sind vielfältig und reichen von dem Fehlen der notwendigen Breitbandversorgung über die Kosten bis hin zur Angst vor der Abhängigkeit von der Technik und dem Verlust der Privatsphäre. Gerade letzteres ist tatsächlich ein Thema, an dem dringend gearbeitet werden sollte, wie wir in einem älteren Blogbeitrag erläutert haben.

Was man sonst aus dieser Umfrage lernen kann? Nicht jede Geschäftsidee, die großes Potenzial hat, ist auch erfolgreich. Erfolgreich sind solche Entwicklungen, deren Nutzen sich unmittelbar erschließt. Das ist beim Smart Home nicht unbedingt so. Eine der Lehren, die die Branche aus dieser Umfrage ziehen sollte, formuliert Klaus Peter Scharpf, Managing Director Business Planning bei Mindshare: Die Industrie habe die Aufgabe "Aufklärungsarbeit zu leisten". Die Vorteile von Smart-Home-Geräten müssten den Konsumenten deutlich gemacht werden. Und da ist man ja eigentlich auf einem ganz guten Weg. Wenn man sich zum Beispiel die Gemeinschaftsausstellung ansieht, die die Koelnmesse seit ein paar Jahren auf der imm cologne zum Thema entwickelt hat, hat man ein gutes Beispiel dafür, wie ein „Smart Home“ tatsächlich das Leben erleichtern kann. Und noch etwas kann der Branche Hoffnung machen: Die Umfrage wurde unter 18 – 69 Jährigen durchgeführt. Das hört sich erstmal recht repräsentativ an, führt aber doch zu einer nicht unwesentlichen Verzerrung. Betrachtet man nämlich eine etwas engere Zielgruppe, kann die Branche doch teilweise wieder aufatmen: Der Marktforscher Yougov fand heraus, dass die Generation Y zu 75 Prozent ihr Heim mit intelligenter Technologie ausstatten wolle. Kein Wunder: Diese Generation kennt keine Welt ohne Computer und weiß also gar nicht, dass ein Leben ohne Updates auch seine Vorteile hat – genauso wenig wie die Älteren wissen, dass man seine Privatsphäre ganz gut schützen kann, wenn man ein wenig Vorsicht walten lässt und dass smarte Technologien ziemlich super sein können. Zum Beispiel für die Umwelt. Oder für Menschen, die auf Hilfestellungen angewiesen sind, und denen Technik ein autonomes Leben ermöglicht.

Minus minus Minus ist gleich Plus

Apropos Technik und Studien: Im vorletzten Blogbeitrag haben wir erläutert, wie die Digitalstrategie der Koelnmesse für ihre Events aussieht. Unser zweiter Link der Woche kann dem Team der Koelnmesse vielleicht noch interessante Impulse geben. Die absatzwirtschaft hat eine Anlayse von ngn zusammengefasst. Der Digitaldienstleister hat anhand von 98 B2C– und B2B-Ausstellerverzeichnissen Indikatoren für den Status quo der digitalen Messelandschaft untersucht. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Analyse:

1.      „Meist fehlt die Ausrichtung auf den Besucher, was sich durch fehlende Inhalte ebenso äußert wie durch Usability-Schwachstellen und einen häufig eher geringen Funktionsumfang.“

2.       „Messen verfolgen mit ihren digitalen Plattformen keinen klar auf Reichweite basierenden Monetarisierungsansatz und das mögliche Vermarktungspotential wird wenig genutzt. Dies äußert sich sowohl im mangelnden Angebot an Werbeplatzierungen als auch in der Content- und Paketstruktur der meisten Ausstellerverzeichnisse.“

Das Schöne an solchen negativen Erkenntnissen: Man kann positive Handlungsempfehlungen aus ihnen ableiten. Mit mehr Besucherfokus kann mehr Traffic generiert werden. Mehr Traffic sorgt für erfolgreichere Vermarktungsmodelle. Es wird also alles gut. Für die digitale Messe genauso wie für das Smart Home. Man darf halt nur nicht lockerlassen. Das Rad hat sich schließlich auch irgendwann durchgesetzt.

Wir wünschen Ihnen eine Woche voller Zuversicht!
Ihr Team von GOOS COMMUNICATION

KW 15: Leichte Möbel und sprechende Logos

Die Feuer sind erloschen, die Ostereier gefunden und gegessen. Der Alltag hat uns wieder! Und der beginnt diese Woche mit einem außerplanmäßigen Dienstagsnewsletter, in dem wir wiederum ganz nach Plan auf die News der Mailänder Möbelmesse eingehen und noch einen weiteren interessanten Link der Woche vorstellen ... Wenn Sie regelmäßig all unsere News-Tipps erhalten wollen, können Sie sich hier für unsere Presseschau GOOSsip kostenlos anmelden.

Read More

KW 14: „Der Inhalt ist wichtig“

Seit dem Mittelalter sind Messen ein fester Bestandteil des Geschäftslebens. Verkaufen. Kontakte knüpfen. Kunden treffen. Schauen, was die Konkurrenz macht. Knackige Standpartys feiern. Und das ganze komprimiert an einem Ort binnen weniger Tage. Die Idee der Messe ist bestechend und sie tauchte in der letzten Woche gleich mehrfach in unserem Newsletter auf.Wenn Sie regelmäßig all unsere News-Tipps erhalten wollen, können Sie sich hier für unsere Presseschau GOOSsip kostenlos anmelden.

Read More

KW 12: Ist heute alles besser?

Der Volksmund wird überschätzt. „Nachts sind alle Katzen grau“ oder „Der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln“ sind nur zwei Beispiele für Sprichworte, die sich bei näherer Überprüfung als absolut unhaltbar erweisen. Dasselbe gilt für das in letzter Zeit so beliebte „Früher war alles besser“, wie wir in diesem Blogbeitrag beweisen werden. Wenn Sie regelmäßig all unsere News-Tipps erhalten wollen, können Sie sich hier für unsere Presseschau GOOSsip kostenlos anmelden.

Read More

KW 11: Krass! Sie werden nicht glauben, was das neue Lieblingsgetränk der Amerikaner ist

Die meisten von Ihnen wissen: Wir sind eine Kommunikationsagentur. Unsere Kunden kommen hauptsächlich aus der Einrichtungsbranche. Darum geht es auch in unserem Newsletter GOOSsip. Um Neuheiten, die wir für relevant halten. Um interessante Netzfunde zu diesen Themenfeldern. Und nun raten Sie mal, was der meistgeklickte Artikel der letzten Woche war. Wenn Sie regelmäßig all unsere News-Tipps erhalten wollen, können Sie sich hier für unsere Presseschau GOOSsip kostenlos anmelden.

Read More

KW 10: Den richtigen Riecher haben

Letzte Woche haben wir über den Onlineverkauf von Möbeln und Küchen gesprochen. Bei Küchen wird der Verkauf über das Internet wohl noch eine Weile dauern – bei Möbeln sieht das anders aus, wie auch die Studie des E-Commerce-Verbands beyh gezeigt hat. Besonders im Bereich der Newcomer und Möbel-Startups ist zurzeit eine Menge los. Das haben auch unsere Links der letzten Woche widergespiegelt:
Wenn Sie regelmäßig all unsere News-Tipps erhalten wollen, können Sie sich hier für unsere Presseschau GOOSsip kostenlos anmelden.

Read More

KW 9: Mit ein paar Klicks zur neuen Küche?

Letzte Woche standen die Insolvenzen von vier Küchenherstellern im Mittelpunkt unseres Blogbeitrags. Diese Woche wird’s optimistischer: Der Küchenhändler Kiveda konnte in den vergangenen zwei Jahren ein Wachstum von 20 Prozent hinlegen. Dahinter stehen progressive Multichannel-Konzepte. Werden Küchen also jetzt doch im Internet verkauft? Die Antwort lautet: „Jein“!  Wenn Sie regelmäßig all unsere News-Tipps erhalten wollen, können Sie sich hier für unsere Presseschau GOOSsip kostenlos anmelden.

Read More

KW 8: Liquiditätsengpässe im La La Land

Marken kommen, Marken gehen. Das ist normal. Die Frequenz, mit der Unternehmen sich aus dem Wirtschaftsleben verabschieden, sagt aber durchaus etwas über Zustand und Entwicklung von Branchen aus. Insofern blicken Möbelhersteller und Möbelzulieferer auf eine ziemlich schwarze Woche zurück. Gleich vier Marktteilnehmer mussten Insolvenz anmelden.  Wenn Sie regelmäßig all unsere News-Tipps erhalten wollen, können Sie sich hier für unsere Presseschau GOOSsip kostenlos anmelden.

Read More

KW 7: Draußen Chaos, drinnen Idyll

412 Euro hat jeder Deutsche im letzten Jahr für Möbel ausgegeben. Das ist Europarekord! Wohin die Investitionen flossen, hat der Möbelverband VDM analysiert. Der wichtigste Trend ist für die Trendscouts des Verbands der Rückzug ins Private. Außerdem lesen Sie mehr zu den Kücheninnovationen des Jahres in unserem Wochenreport. Wenn Sie regelmäßig all unsere News-Tipps erhalten wollen, können Sie sich hier für unsere Presseschau GOOSsip kostenlos anmelden.

Read More